Neue Wochenzeitung für Forschung und Wirtschaft startet im Jänner

2. November 2005, 12:00
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Erste "Economy"-Ausgabe am 13. Jänner - 35.000 Stück Auflage

Mit einer neuen Wochenzeitung für Forschung, Technologie und Wirtschaft will ab Jänner 2006 Ex-"Standard"-Verlagsmanager Christian Czaak starten. "Economy" soll in einer Auflage von 35.000 Stück erscheinen und 2,30 Euro kosten, der Vertrieb erfolgt über Post und Morawa.

Die am 13. Jänner erstmals mit einen Umfang von 32 Seiten erscheinende Wochenzeitung will primär Publikumsberichterstattung liefern und kein reines Fachmedium sein. Größere magazinartige Geschichten sollen sich mit kleinteiligen service- und nutzerorientierten Elementen abwechseln, so Czaak gegenüber der APA. Als sprachliche Vorbilder sieht er das deutsche "brand eins" sowie in Österreich am ehesten das "Presse"-"Spectrum". Damit soll die Nische zwischen Tageszeitung und Magazin besetzt werden.

Czaak fungiert als Verleger und Geschäftsführer

Der Großteil der Auflage wird in Österreich verbreitet, 5.000 Stück werden an Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Verwaltung vorab in Bayern, Kroatien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn in einer englischsprachig mutierten Ausgabe versandt. Die Redaktion umfasst zunächst zehn Personen, das Team soll in den nächsten Tagen bekannt gegeben werden.

Czaak fungiert als Verleger und Geschäftsführer. Das Budget für die ersten drei Jahre beträgt seinen Angaben zufolge 4,83 Millionen Euro, zwei nicht näher benannte "österreichische Finanzinvestoren" stünden hinter dem Projekt. (APA)

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