23 Verletzte durch Explosion einer Autobombe

20. November 2005, 20:00
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Sprengsatz explodierte vor Gebäude der paramilitärischen Gendarmerie in Kleinstadt in Südosttürkei

Diyarbakir - Bei einem Autobombenanschlag kurdischer Separatisten im Südosten der Türkei sind nach Behördenangaben 23 Menschen verletzt worden. Unter den Verletzten seien überwiegend Zivilisten, aber auch Soldaten und Polizisten, teilten die Regierung der Provinz Hakkari am Mittwoch mit. Das Fahrzeug sei am Vorabend gegen 22.30 Uhr (MEZ) vor dem Hauptquartier der Sicherheitskräfte in der Stadt Semdinli explodiert. Den Angaben nach wurden dabei auch mehr als 60 Häuser zerstört. Bei den Drahtziehern handele es sich um Kämpfer der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK, Nach ihnen werde gefahndet. Die PKK kämpft seit 1984 für einen unabhängigen Kurdenstaat im Südosten der Türkei. Die Regierung macht die Separatisten für den Tod von mehr als 30.000 Menschen verantwortlich. (Reuters)
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