Fahrschulen: Urteile wegen Preisabsprache

7. November 2005, 20:31
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Fünf Grazer Fahrschulen müssen 75.000 Euro Geldbuße zahlen

Graz - Das Kartellgericht Graz hat fünf Grazer Fahrschulen wegen Preisabsprachen verurteilt. Insgesamt wurden 75.000 Euro Geldbuße verhängt. Die Geldstrafe war niedrig angesetzt, weil die Fahrschulen die Preiskartellbildung im Zuge des Verfahrens zugegeben haben. Die Entscheidung ist rechtkräftig, nachdem die Betroffenen kein Rechtsmittel eingelegt, das Urteil aber nur unter Protest angenommen hatten. Das Verfahren hatten Arbeiterkammer (AK) und Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) ins Rollen gebracht.

Die BWB war im Jänner 2005 einem Verdacht der AK gefolgt, die im Juli 2004 bei ihrer bundesweiten Führerschein-Preiserhebung mögliche verbotene Preisabsprachen in einzelnen Bundesländern festgestellt und angezeigt hatte. Die fünf nun verurteilten Fahrschulen rechtfertigten die Absprachen mit "hartem Preiskampf" unter den rund zwei Dutzend Grazer Fahrschulen. Nach den Urteilen wird in der Branche ein noch brutalerer Preiskampf befürchtet. (APA/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 02.11.2005)

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