Greenpeace-Schiff "Rainbow Warrior" lief auf Korallenriff auf

3. November 2005, 08:23
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Umweltorganisation kündigte Entschädigung an und macht Seekarten für Unfall verantwortlich

Manila - Peinliche Panne der "Rainbow Warrior": Das Flaggschiff der Umweltorganisation Greenpeace ist auf ein philippinisches Korallenriff aufgelaufen. Greenpeace erklärte am Dienstag, das Schiff sei am Montag im Naturschutzgebiet Tubbataha in der Sulusee auf Grund gelaufen und habe ein 96 Quadratmeter großes Stück des Riffs beschädigt. Die Organisation kündigte an, für den Schaden aufzukommen, der mit 384.000 Peso (5.710 Euro) angegeben wurde.

Veraltete Seekarten

Red Constantino von Greenpeace machte veraltete Seekarten für den Unfall verantwortlich. Auf diesen habe es ausgesehen, als wäre die "Rainbow Warrior" noch 2,4 Kilometer von dem Riff entfernt, erklärte er. Wenige Minuten nach dem Unfall habe die Organisation die Leitung des Naturschutzgebietes informiert. "Der Unfall hätte vermieden werden können, wenn die Karten gestimmt hätten", sagte Constantino. "Wir fühlen uns aber trotzdem verantwortlich und überweisen das Geld am 2. November." In einer gemeinsamen Stellungnahme von Greenpeace und Parkleitung hieß es, an dem Schiff sein kein größerer Schaden entstanden.

Die "Rainbow Warrior" ist zurzeit auf einer Reise nach Australien, China, Thailand und den Philippinen. Greenpeace will mit der Fahrt auf die Auswirkungen des Klimawandels in Asien aufmerksam machen. (APA/AP)

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