Quo vadis, Gesellschaft?

7. November 2005, 12:59
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Philosophen und Sozialwissenschafter bei Konferenz der Alpen-Adria-Universität

Klagenfurt - Die Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt ist am 11. November Schauplatz einer wissenschaftlichen Konferenz unter dem Titel "Quo vadis? Wirtschaft und Gesellschaft zwischen Umbruch und Aufbruch." Dabei suchen Referenten aus Österreich und Deutschland neue Perspektiven und sinnvolle Wege für die Etablierung einer zukunftsfähigen Gesellschaft.

So möchte Joachim Koch, Philosoph und Sozialwissenschafter, der den Kapitalismus als "Megaphilosophie" skizziert, der ökonomischen Wertschöpfung auch eine ethische Werteschöpfung beigestellt wissen. Uwe Müller, Generalsekretär des Club of Rome, untersucht in seinem Vortrag die Globalisierung im Hinblick auf die Wirkung einer nachhaltigen Entwicklung. Herbert Pribyl von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz bei Wien propagiert die Idee einer ökosozialen Marktwirtschaft als Konzept einer nachhaltigen Wirtschaft. Der Mathematiker und Wissenschaftsdidaktiker Roland Fischer sucht Antworten auf die Frage, wie eine vorsorgende Gesellschaft konzipiert sein müsste.

Mit dieser Veranstaltung knüpft der Universitätsclub Klagenfurt zu seinem elfjährigen Bestehen an die Ergebnisse seiner jährlichen Top-Management-Seminare in Friaul und an seine internationale Konferenz von 2004 zum Thema "Zukunftschance ökosoziale Marktwirtschaft" an, die gemeinsam mit der Global Marshallplan Initiative in Wien stattfand.(APA)

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