Teuerstes Pflaster Europas bleibt London

7. November 2005, 13:31
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Die Durchschnittspreise für 250 Produkte und Dienstleistungen liegen in der britischen Hauptstadt 5,3 Prozent über dem Durchschnitt der Eurozone

London, 31. Oktober - London ist vor Paris und Frankfurt am Main wieder einmal zur teuersten Großstadt in Europa gekürt worden. Die Durchschnittspreise für 250 Produkte und Dienstleistungen liegen um 5,3 Prozent über dem Durchschnitt der Eurozone, wie eine Studie von Dresdner Kleinwort Wasserstein ergab, die die "Financial Times" am Montag veröffentlichte. Der Platz Wiens wurde nicht genannt.

In Paris müssen die Bewohner immer noch 1,3 Prozent mehr bezahlen, Frankfurt am Main liegt um 0,8 Prozent darüber. Madrid ist laut der Studie die preiswerteste Großstadt der Eurozone, Warschau die billigste Großstadt der erweiterten EU. In der polnischen Hauptstadt liegen die Preise durchschnittlich 21,7 Prozent unter denen in der Eurozone.

Erst im Juni hatte das Beratungsunternehmen Mercer Human Resources Consulting ebenfalls festgestellt, dass London die teuerste Stadt Europas ist. Weltweit kam die britische Hauptstadt demnach hinter den japanischen Metropolen Tokio und Osaka auf den dritten Platz. (APA)

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    Weltweit belegte die britische Hauptstadt jüngst hinter den japanischen Metropolen Tokio und Osaka den dritten Platz.

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