Baukonjunktur zog im Juli kräftig an

7. November 2005, 14:20
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Heimische Baufirmen konnten im Juli 2005 um 20,7 Prozent mehr Aufträge an Land ziehen als im Jahr zuvor

Wien - Die österreichischen Baufirmen (ohne Baunebengewerbe) haben im Juli 2005 um 20,7 Prozent mehr Aufträge an Land ziehen können als noch vor einem Jahr. Sie verfügten nach Berechnungen der Statistik Austria über einen Auftragspolster von 5,7 Mrd. Euro. Ein Minus musste lediglich der Bereich "Vorbereitende Baustellenarbeiten" hinnehmen (10 Prozent).

Der Hochbau verzeichnete ein Plus von 8,3 Prozent, der Tiefbau einen Zuwachs von 35 Prozent. Brücken- und Hochstraßenbau sowie der Tunnelbau erreichten sogar ein Plus von rund 200 Prozent. Im Bundesländervergleich führt Vorarlberg (plus 161 Prozent), Salzburg und die Steiermark verzeichneten ein Minus von jeweils 5,7 Prozent, so die Statistik Austria am Montag in einer Aussendung.

Der Bauproduktionswert des Hoch- und Tiefbaus betrug im Zeitraum Jänner bis Juli 5,8 Mrd. Euro - ein Plus von 2,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Wie im Vormonat setzte sich der positive Trend im Tiefbau (plus 8,2 Prozent) weiter fort, wogegen die Bauproduktion im Hochbau mit minus 1,5 Prozent weiter rückläufig war. Die Daten des Baunebengewerbes sind hier nicht berücksichtigt. Der Produktionswert der öffentlichen Bautätigkeit lag vom Jänner bis Juli 2005 mit 2,2 Mrd. Euro um 8,9 Prozent über jenem des Vorjahresvergleichszeitraums. (APA)

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