Österreichisches Afghanistan-Kontingent zurückgekehrt

11. November 2005, 13:51
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Platter: Bundesheersoldaten als "Demokratieexport"

Wien - Ein Großteil der Soldaten des österreichischen Afghanistan-Kontingents AUCON3/ISAF ist am heutigen Sonntag nach Österreich zurückgekehrt. Auch der Rest des Kontingents befindet sich bereits auf dem Rückweg, teilte das Verteidigungsministerium in der Früh in einer Aussendung mit. Die Rückkehrer wurden in Linz Hörsching empfangen.

Verteidigungsminister Günther Platter sagte zur Rückkehr des Bundesheerkontingents in Afghanistan: "Seit 1960 beteiligt sich das Österreichische Bundesheer an Missionen im Ausland um Sicherheit und Stabilität für Menschen in unruhigen Regionen zu gewährleisten - so auch in Afghanistan."

Einsatz in Kunduz

Einsatzraum war Kunduz. Die Soldaten schützten die Wahlorganisation, sie unterstützten die afghanische Armee und führten Patrouillen durch. "Unser Ziel war es, das afghanische Volk am Weg in eine stabile und sichere Zukunft zu unterstützen" unterstrich Platter.

Die Soldaten verfügten über optimalen Schutz: Elf Mannschaftstransportpanzer Pandur, einer davon als Notarztwagen, sechs Dingo sowie erstmals die neue Auslandseinsatzuniform, die für heiße Temperaturen entwickelt wurde.

"Ich danke dem Kontingent für ihren wertvollen Einsatz und freue mich über die gesunde Rückkehr. Mein Dank gilt auch den Angehörigen für ihr Verständnis und ihre Unterstützung unserer Soldaten", so der Verteidigungsminister abschließend.

Der Einsatz basierte auf dem UNO-Mandat, Resolution 1510 (2003) vom 13. Oktober 2003. Insgesamt wurden 200 Tonnen Gerät und Material auf dem Luftweg aus dem Einsatzraum verbracht. (APA)

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