Ried zerlegt Admira gründlich

14. Dezember 2005, 12:27
posten

Glatter 4:0-Triumph über inferiores Schlusslicht - Heimserie prolongiert - Pflug denkt schon an Neuaufbau

Wien - Die Rieder Heimserie in der Fußball-Bundesliga ist am Samstag prolongiert worden. Die Innviertler feierten gegen Schlusslicht Admira einen souveränen 4:0-(2:0)-Triumph und sind nun schon seit 22 Heimspielen en suite im Fill-Metallbau-Stadion ohne Niederlage.

Während die Rieder mit dem fünften vollen Erfolg im neunten Heimspiel (bei vier Remis) vor dem Grazer Derby am Sonntag den GAK überholten und auf Rang sechs vorstießen, mussten die Admiraner im Kampf gegen den Abstieg einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Da Mattersburg im Heimspiel gegen Meister Rapid ein torloses Remis erreichte, liegen die Niederösterreicher nun bereits elf Punkte hinter den Burgenländern.

Den Torreigen vor 7.200 begeisterten Zuschauern eröffnete Seo in der 16. Minute: Er scheiterte zunächst mit einem Hechtkopfball nach Kuljic-Flanke an Admira-Tormann Mandl, doch der Nachschuss des Südkoreaners, der sein fünftes Saisontor erzielte, passte genau. Zehn Minuten später erhöhte Dietmar Berchtold mit einem Weitschuss aus knapp 20 Metern auf 2:0 - auch der Kapitän war mit einem Nachschuss nach Mandl-Abwehr erfolgreich.

Zur Pause hätte es aber bereits gut und gerne 5:0 für die Rieder stehen können, denn die Admira-Abwehr präsentierte sich löchrig wie ein Emmentaler-Käse. Die logische Folge waren daher weitere Treffer nach dem Wechsel. Zunächst sorgte Oliver Glasner nach einem Eckball von Drechsel, der von Kuljic per Kopf ideal verlängert wurde, aus kurzer Distanz für das dritte Tor. Wie für Berchtold war es auch für Glasner der erste Saisontreffer. Den Endstand besorgte dann Torjäger Sanel Kuljic, der nach einem Traumpass von Berchtold Tormann Mandl ausspielte und bereits seinen achten Meisterschaftstreffer erzielte. (APA)

  • SV Ried - Admira 4:0 (2:0). Fill-Metallbau-Stadion, 7.200, SR Schörgenhofer.

    Tore: 1:0 (16.) Seo, 2:0 (26.) Berchtold, 3:0 (54.) Glasner, 4:0 (60.) Kuljic

    Ried: H.P. Berger - Brenner, Glasner, Kablar, Schicker (70. Rasinger) - Seo, Berchtold (67. Lima), Michalik, Drechsel (81. Kastner), Dabac - Kuljic

    Admira: Mandl - Akoto, Pashazadeh (11. Wimmer), Pecelj, Panis - Thonhofer, Pircher, Bjelica, Faraji - Bule (68. Vishaj), Saglik (68. Bozkurt)

    Gelbe Karten: Glasner bzw. Thonhofer, Bjelica, Pecelj

    Share if you care.