Emissionen kosten Geld und Jobs

7. November 2005, 14:34
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Umweltschützer schlagen Alarm: Österreichische "Ignoranz" könnte bis zu drei Milliarden Euro kosten

Wien - Zwischen eineinhalb und drei Milliarden Euro könnte die österreichische "Ignoranz" in Sachen Kioto den Steuerzahler kosten, rechnen Greenpeace, Global 2000 und WWF vor. Dieses Geld müsste zwischen 2008 und 2012 für den Zukauf ausländischer Verschmutzungsrechte aufgewendet werden, da Österreich die in Kioto vereinbarte Reduktion von Treibhausgasen um 30 Prozent (23,2 Millionen Tonnen CO) verfehle.

Statt Milliarden an Steuergeld für den "Freikauf von Großunternehmen" ins Ausland zu pumpen, fordern die Umweltschützer vom zuständigen Minister Josef Pröll strengere Emissionsvorgaben und die Forcierung von Klimaschutzmaßnahmen. Diese würden langfristig Arbeitsplätze schaffen. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) rechnet bei Umsetzung der Klimastrategie 2002 allein im Baubereich mit 11.000 Jobs bis zum Jahre 2010. (mahe, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29./30.10.2005)

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