Unfall bei "Q19"-Eröffnung: Bub nicht mehr in Lebensgefahr

2. November 2005, 08:21
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Im Einkaufszentrum die Rolltreppe hinunter gestürzt - AKH: Auch Mutter auf Normalstation verlegt

Wien - Jener Bub, der am Freitagnachmittag mit seiner Mutter im neu eröffneten Einkaufszentrum "Q19" in Wien-Döbling von einer Rolltreppe stürzte, ist nicht mehr in Lebensgefahr. Wie das Wiener AKH mitteilte, sei der Sechsjährige kontaktfähig und müsse nicht mehr per Maschine beatmet werden. Komplikationen könne man indes nicht ausschließen, hieß es auf APA-Anfrage.

Der Bub Nenad und seine Mutter Ljiljana hatten bei dem Unfall ein lebensgefährliches Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Auch Ljiljana befindet sich auf dem Weg der Besserung. Wie das Wilhelminenspital mitteilte, konnte die Frau bereits von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt werden.

Der genaue Unfallhergang war auch am Montag weiterhin nicht völlig geklärt. Wie die Polizei bestätigte, werde gegen den mutmaßlichen Verursacher ermittelt - jenen Mann, der entgegen entsprechenden Verbotsschildern einen vollgefüllten Einkaufswagen über die Rolltreppe führte. Christoph Andexlinger, Sprecher des Einkaufszentrums, betonte in einer Aussendung ferner, dass die Rolltreppe selbst, die derzeit außer Betrieb ist, alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen erfüllt habe und noch am Donnerstag vom TÜV inspiziert und freigegeben wurde. (APA)

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