Erste Bank für Immo-Aktien zuversichtlich

7. November 2005, 13:26
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Wesentlich steigende Zinsen wären ein Risiko für Aktienkurse - Neuer Sektor-Report der Erste Bank

Wien - Optimistisch zeigt sich die Erste Bank in einer am Freitag veröffentlichten Analyse der in Mittel- und Osteuropa tätigen Immobilienunternehmen, die in ihrer Mehrzahl aus Österreich stammen - und das trotz der teilweise starken Kursgewinne der vergangenen Monate. Wesentlich steigende Zinsen wären freilich ein Risiko für die Immo-Aktien, schreibt die Erste.

"Insgesamt werden die meisten Unternehmen zu akzeptablen Aufschlägen auf den NNAV (Net Asset Value, Anm.) gehandelt. Angesichts der Tatsache, dass die Anleger bei den derzeit vorherrschenden niedrigen Zinsen nach ertragsstärkeren Investitionen suchen und bereit sind, dafür gewisse Aufschläge zu bezahlen, halten wir das für gerechtfertigt", heißt es in dem soeben erschienenen "Sektor-Report".

Auf Basis des NNAV pro Aktie, einer zentralen Bewertungsgröße, sind der Erste Bank zufolge conwert und ECO Business am günstigsten bewertet, obwohl diese auch deutlich über ihrem NNAV notieren. Günstig sei hier auch die stark fremdfinanzierte SEG Immo zu haben. Auf Basis der Bewertung Cash Earnings/Aktie wird die Immoeast hervorgehoben. Bei beiden Kennzahlen günstig im Rennen sind auch die Sparkassen Immobilien und die CA Immo. (APA)

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