Europäische Innenminister besprachen illegale Migration

3. November 2005, 11:09
posten

Treffen im slowenischem Brdo: Aktionsplan beschlossen

Europäische trafen sich in Künftig neben Thema auch Beratungen über Organisierte Kriminalität, Korruption und Terrorismus

Brdo/Wien - Im slowenischen Schloss Brdo bei Kranj (Krainburg) hat am Freitag zum fünften Mal ein Treffen von Innenministern der Staaten des "Brdo-Prozesses" stattgefunden. Dabei wurde beschlossen, dass neben dem bisherigen Thema Illegale Migration künftig auch über die Organisierte Kriminalität, Korruption und Terrorismus beraten werden soll. Dies teilte ein Sprecher von Innenministerin Liese Prokop (V) der APA am Freitag mit.

In einem beschlossenen Aktionsplan seien ganz konkrete Schritte wie Verantwortlichkeiten oder Fristen vorgesehen. "Sicherheit in dieser Region bedeutet auch mehr Sicherheit für Österreich und ganz Europa", betonte Prokop. Illegale Migration, Organisierte Kriminalität, Korruption und Terrorismus müssten gemeinsam bekämpft werden, sagte Prokop. Auch sei eine Angleichung der Sicherheitsstandards in der "Brdo-Region" wichtig. Sie fügte hinzu, dass insbesondere Südosteuropa einen Schwerpunkt während des österreichischen EU-Vorsitzes im ersten Halbjahr nächsten Jahres bilden wird.

Das Treffen in Brdo fand erstmals 2001 auf Initiative Österreichs und Sloweniens statt. Weitere Mitglieder des "Brdo-Prozesses" neben diesen beiden Staaten sind Serbien-Montenegro, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Albanien, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Italien, Türkei und Griechenland. (APA)

Share if you care.