Corinna Jürgens will die Scheidung

2. November 2005, 08:28
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Die juristischen Schritte sind nicht ganz eindeutig, das Paar hat nach Schweizer Recht geheiratet

Mainz - Corinna Jürgens will sich laut dem deutschen Boulevardblatt "Bild" von Udo Jürgens scheiden lassen. Die Anwälte sollen bereits über die juristische Trennung beraten. Der Sprecher des Sängers, Thomas Weber: "Was dabei herauskommt, ist völlig offen. Ich bin mir nicht sicher, ob auch Udo die Scheidung tatsächlich will".

Die juristischen Schritte sind nicht ganz eindeutig. Das Paar hat dem Artikel zufolge nach Schweizer Recht geheiratet, die Scheidung unterliegt demnach ebenfalls den Gesetzen der Eidgenossenschaft. Diese sehen vor, dass das Paar zwei Jahre getrennt leben muss, bevor die amtliche Trennung ausgesprochen werden kann. Udo und Corinna haben aber laut "Bild" erst seit rund einem Jahr unterschiedliche Wohnsitze. Er in Zürich, sie in Düsseldorf.

Erst am Donnerstag hatte Jürgens in der ZDF-Talkshow "Johannes B. Kerner" über seine Trennung gesprochen. Auf die Frage, ob sie sich scheiden lassen, antwortete er allerdings: "Keine Ahnung, ich weiß es einfach nicht. Wir haben ja immer sehr offen gelebt, das hat uns eigentlich immer gut getan."

"Gewisse Freiräume in einer ehelichen Beziehung sind von großem Vorteil." Er betonte, es sei kein Fehler gewesen, 1999 zu heiraten. Die 29 Jahre mit Corinna seien eine wunderbare Zeit. Beim Treffen vor wenigen Tagen hätten sie viel gelacht, "es war genauso, wie es früher war, bevor wir verheiratet waren", sagte Jürgens. "Ich glaube jedenfalls nicht, dass hier ein Rosenkrieg entsteht."

"Sprachlosigkeiten" in den späteren Jahren seien wohl das Problem zwischen ihnen: "Ich wurde nicht mehr als der Freund empfunden, der ich immer war, - was mir besonders wehgetan hat." Jürgens sagte weiter: "Wir haben von Haus aus andere Erwartungen an unsere Beziehung geknüpft." Selbstkritisch erklärte er: "Ich denke immer ans Klavier, wie ich spielen muss, damit ich nicht daneben greife. Und denke natürlich zu wenig über Dinge nach, die sehr wichtig wären, die Gemeinsamkeiten, die Entwicklung eines Zugangs zu einer anderen Seele, das ist sicherlich ein Defizit, das ich in meinem Leben habe." (APA)

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