Scheibner: BZÖ soll nicht versuchen, bessere FPÖ zu sein

4. November 2005, 16:46
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Keine Aussage über möglichen BZÖ-Spitzenkandidaten

Wieder zurückkommen zu Ideen, die am Beginn des Bündnisses gestanden seien

Wien - Der freiheitliche Klubchef Herbert Scheibner (B) sieht das BZÖ nach den jüngsten Niederlagen bei den Landtagswahlen nicht als "sinkendes Schiff" an. Man dürfe aber nicht versuchen, "die bessere FPÖ zu sein", sagte er am Freitag im Radio-"Morgenjournal" des ORF. Man müsse nun signalisieren, dass man die richtigen Lehren gezogen habe. Es gehe darum, das BZÖ inhaltlich besser zu positionieren.

Scheibner: Man müsse wieder zurückkommen zu den Ideen, die am Beginn des Bündnisses gestanden seien: Das BZÖ sei eine "moderne, liberale, zukunftsorientierte Bewegung" mit der Zielgruppe Mittelstand. Scheibner macht sich keine Sorgen, dass ihm im Parlamentsklub einige Mandatare abspringen könnten. Die Abgeordneten würden sich zum Regierungsprogramm bekennen. Das gelte auch für Reinhard Bösch, der sich zuletzt schon auf dem "Weg in die Opposition" sah.

Dem Zeitpunkt der Bekanntgabe des BZÖ-Spitzenkandidaten für die nächste Wahl kommt laut Scheibner nicht die "Hauptbedeutung" zu. Zuletzt hatte es unterschiedliche Aussagen von Noch-BZÖ-Chef Jörg Haider und seinem geschäftsführenden Obmann Hubert Gorbach gegeben. (APA)

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