"Islamische Nation bereit"

2. November 2005, 15:05
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Militante Palästinenser begrüßen "Al-Quds-Tag"

Wien/Teheran - Radikale Palästinenser haben den von der iranischen Führung für den heutigen Freitag ausgerufenen Tag für die Befreiung Jerusalems ("al-Quds") begrüßt. Ali Jarbawi, ein Professor an der Bir Zeit Universität in Nablus, betonte laut "Tehran Times", eine der wichtigsten Botschaften, die der verstorbene Imam Khomeini hinterlassen habe, sei es gewesen, auf die Bedeutung Palästinas und Jerusalems für die islamische Welt hinzuweisen.

Die unterschiedlichen islamischen Bewegungen müssten in ihren Anstrengungen vereinigt und auf ein bestimmtes Ziel gelenkt werden, erklärte Jarbawi anlässlich des "Al-Quds-Tages".

"Islamische Nation bereit"

Jarbawi warnte vor den Bemühungen einiger arabischer oder islamischer Länder, Beziehungen zum "zionistischen Regime" herzustellen. Dies würde dem Kampf der Palästinenser schaden. Zudem würden die Israelis solche Privilegien nicht verdienen, da sie weiterhin die fundamentalen Rechte der Palästinenser mit Füßen treten würden.

Khaled al-Batash, Sprecher des Islamischen Jihad in Gaza, erklärte, die Palästinenser würden mit der Ansicht Khomeinis übereinstimmen, wonach Moslems in aller Welt an den Demonstrationen für die Befreiung des Heiligen Stadt Al-Quds teilnehmen sollten. Khaled Meshaal, der politische Führer der radikalislamischen Hamas betonte, die "Islamische Nation fühle sich bereit, dem Zionismus und den USA die Stirn zu bieten". (APA)

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