Anklage wegen illegaler Spenden für Bush- Wahlkampf

2. November 2005, 15:14
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Münzhändler im Visier der Justiz

Toledo - Ein amerikanischer Münzhändler muss sich wegen illegaler Spenden für den letzten Wahlkampf von US-Präsident George W. Bush verantworten. Der Geschäftsmann Tom Noe wurde am Donnerstag in Toledo, Ohio, angeklagt, gegen das Parteispendengesetz verstoßen zu haben. Weil dieses die Spenden von Einzelpersonen auf 2.000 Dollar begrenzt, soll Noe 24 Freunden und Geschäftspartnern Geld gegeben haben, damit diese die Spenden in ihrem eigenen Namen überweisen. Auf diese Weise ließ Noe der Anklage zufolge dem Wahlkampf Bushs 45.400 Dollar (37.430 Euro) zukommen.

Zusammen mit Spenden für weitere Parteikassen der Republikaner erreichte die Unterstützung mehr als 105.000 Dollar (86.560 Euro). Die republikanische Parteiführung teilte im Juni mit, dass Bush 4.000 Dollar an Noe zurückgegeben habe. (APA/AP)

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