RTL muss wegen Schleichwerbung 50.000 Euro zahlen

4. November 2005, 16:57
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Nicht gekennzeichnete Werbung für DHL bei Formel-1-Übertragung

RTL muss wegen Schleichwerbung ein Bußgeld von 50.000 Euro zahlen. Bei der Formel-1-Übertragung zum "Großen Preis von Indianapolis" am 19. Juni sei Schleichwerbung für das Logistikunternehmen DHL betrieben worden, so die zuständige Niedersächsische Landesmedienanstalt.

Unter anderem seien Fahrzeuge mit DHL-Logos ins Bild gerückt und die Leistungen des Unternehmens gelobt worden. Dafür habe aber keine redaktionelle Notwendigkeit bestanden. "Die Sendung diente damit offenkundig Werbezwecken und war als nicht gekennzeichnete Werbung geeignet, die Allgemeinheit hinsichtlich des eigentlichen Zweckes irre zu führen", erklärte die Landesmedienanstalt. (APA/dpa)

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