Michael Häupl, Bürgermeister

    25. März 2006, 15:24
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    Mit einem verständnislosen Beifahrer "gestraft"

    Dem Wiener Bürgermeister, der bei der Gemeinderatswahl am vergangenen Sonntag seine Absolute noch ausbauen konnte, stehen neben seinem Dienstwagen, einem komfortablen

    Audi A8,

    noch zwei Privatautos zur Verfügung. Theoretisch. "Na ja, eigentlich stimmt das nicht ganz. Mit dem

    Toyota,

    Baujahr 1987 und demnächst ein Oldie, fährt ja ausschließlich meine Frau. Der Toyota ist ein normales, sparsames und sehr verlässliches Stadtauto, wie man an seinem Alter unschwer ablesen kann."

    Und es gibt noch das Geschenk seiner Freunde zum 50. Geburtstag: "Sie überraschten mich mit einem

    VW-Käfer Cabrio,

    Jahrgang 1967, einem wahren Oldtimer. Dieser Käfer ist mein absoluter Liebling. Ich komme leider nur viel zu selten dazu, ihn auch zu bewegen." Über Pferdestärken kann Michael Häupl keine Auskunft geben: "Da habe ich überhaupt keine Ahnung. Ich weiß nur, dass er ein hoffnungsloser Benzinfresser ist. Deswegen fahre ich nicht auf der Autobahn mit ihm."

    Der Bürgermeister ist oft mit einem verständnislosen Beifahrer ,gestraft': "Für meinen Sohn ist es eine unsägliche Erheiterung, mit dem Käfer mitzufahren. Es ist ein Fahrgefühl, das ein 17-Jähriger heutzutage ja gar nicht mehr kennt. Im Auto riecht es ständig nach Benzin, er heizt grundsätzlich nicht und innen ist es furchtbar eng." Auch die Farbe des Cabrios freut den Bürgermeister: "Rot, mit schwarzem ,Inlett'." (juk, AUTOMOBIL, 28.10.2005)

    • "Rot, mit schwarzem ,Inlett'."
      foto: der standard/cremer

      "Rot, mit schwarzem ,Inlett'."

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