Der "Schattenteil" des Mannes

13. Dezember 2005, 19:44
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Gunter Sachs teilt seine Ansichten über Frauen in seiner Autobiografie mit und bejammert zudem das Aussterben des "Playboys"

Hamburg - Gunter Sachs, der als schwerreicher Playboy in den sechziger Jahren Schlagzeilen machte, findet seinesgleichen heute nicht mehr. "Die Lebensart der Playboys hat generell ausgedient. Es gibt sie nicht mehr", schreibt der 72-Jährige in seiner Autobiografie "Mein Leben", die am 2. November erscheint. Daraus zitiert die Zeitschrift "Neue Revue".

Sachs, der aus der Schweinfurter Unternehmer-Dynastie Fichtel & Sachs (Kugellager, Motoren) stammt und Schweizer Staatsbürger geworden ist, erklärt die Sache mit den Playboys mit einer Metapher: "Die Form, aus der sie (die Lebensart) gegossen war, ist eines Nachts zerbrochen. Das Benehmen von Flavio Briatore beispielsweise hätte nicht in diese Form gepasst." Sachs fügt hinzu: "Ich denke dabei auch an eine kürzlich schwangere junge Frau. Wer sich heute Playboy nennt, ist keiner von jenem Dutzend."

Schattenteil

Frauen faszinierten ihn seit der Sandkiste, schreibt Sachs weiter. "Sie sind ein Schattenteil von uns. Wie Licht ohne Schatten nicht existent wäre, so wenig kann das Männliche ohne das Weibliche sein." Sachs ist seit 36 Jahren in dritter Ehe mit dem ehemaligen schwedischen Model Mirja Larsson verheiratet und schwärmt in seinem Buch: "Mirja hat die sanften Wellen eines schönen schwedischen Bergsees, an dessen Gestade ich immer leben möchte." (APA/AP)

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    Gunter Sachs
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