Es war einmal

27. Februar 2006, 14:41
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Bereits die 30-Jährigen können von den wundersamen Dingen von früher erzählen - Eine Zeitreise in die junge Vergangenheit

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Vor zehn Jahren traf ich eine Frau, mit der ich anschließend viele Briefe tauschte. Die Freundschaft verebbte, und ich traf sie wieder kürzlich auf der Straße. Sie gab mir ihre Mailadresse und ich ihr meine. Uns wurde klar, dass wir uns in einer neuen Epoche wiederfanden.
Noch vor 50 Jahren konnte jeder Mensch davon ausgehen, dass er dieselbe Welt verlassen wird, die er angetroffen hat. Heute können bereits Dreißigjährige als Zeitzeugen auftreten, um den Jungen von "früher" zu erzählen. Und was sie zu berichten haben, hört sich stellenweise unglaublich an: "Früher" gab es zum Beispiel Fotoapparate, in die man Filme einlegen musste, die dann in einen speziellen Laden zur "Entwicklung" gebracht wurden. Es gab Telefone, die man nicht mitnehmen oder in die Tasche stecken konnte. Sie standen fest an einem Platz, und einige Modelle hatten sogar eine Wählscheibe, in die man den Finger hineinsteckte und bis zum Anschlag drehte. Das war manchmal eine schmerzvolle Angelegenheit, und man war sich nie sicher, ob man die richtige Nummer gewählt hatte. Aber dafür gab es an jeder Straßenecke kleine Kabinen, aus denen man anrufen konnte. Man nannte sie Münzfernsprecher. Eines dieser Dinger rettete übrigens einmal einer Figur in einem Horrorfilm von Alfred Hitchcock (ein altertümlicher Filmemacher) sogar das Leben.

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