IFA wird zum jährlichen Event

3. November 2005, 10:25
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Wachstum der Branche ermutigt Veranstalter

Die Internationale Funkausstellung (IFA) wird aufgrund des rasanten Wachstums der CE-Industrie künftig jährlich stattfinden. Der nächste Termin für die erfolgreiche Messe, die von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) in Berlin veranstaltet wird, ist demnach bereits für 1. bis 6. September 2006 festgesetzt worden. Neben der dynamischen Marktentwicklung der Consumer Electronics-Branche mit einem Umsatz von rund 100 Mrd. Euro in Europa und einem zweistelligen Wachstum habe auch das herausragende Ergebnis der IFA 2005 dazu beigetragen, das Konzept der Messe weiterzuentwickeln.

Die Digitalisierung und Konvergenz im Produkte-, Netze- und Inhaltebereich der CE-Industrie hat deutliche Veränderungen mit sich gebracht und gemeinsam mit dem Innovationstempo der Unterhaltungselektronik den Ausschlag für die Entscheidung gegeben. Auch verwandte Branchen wie IT und Telekommunikation befinden sich im Wachstum und verbinden sich immer mehr untereinander. "Die Wachstums- und Innovationsdynamik unserer Industrie erfordert einen konsequenten Ausbau des sehr erfolgreichen Konzeptes", sagt Rainer Hecker, Aufsichtsratvorsitzender der gfu.

Auch der Endkonsument sei inzwischen in immer kürzeren Abständen an Neuheiteninfos interessiert. Vergleichbare Messen im internationalen Bereich finden ebenfalls alljährlich statt. In diesem Jahr konnte die IFA rund 250.000 Besucher verzeichnen, die sich mehrheitlich begeistert vom Angebot der Funkausstellung zeigten. Die Messe endete zudem mit der Rekordbeteiligung von 1.202 Ausstellern aus 40 verschiedenen Ländern und schloss mit einem Ordervolumen von mehr als 2,5 Mrd. Euro. Künftig soll die IFA nicht nur Innovationen präsentieren, sondern auch zu einem Diskussionsforum für neue Geschäftsmodelle und medienpolitische Weichenstellungen werden. (pte)

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