Stimmen: "Alles falsch gemacht"

14. Dezember 2005, 12:38
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  • Tirol - Salzburg:

    Stanislaw Tschertschessow (Wacker-Trainer): "Wir haben unsere Spiele zuletzt immer gut gespielt. Wir haben immer an uns geglaubt und wollten immer gewinnen. Es kommt jetzt alles zurück. Wir haben ein paar Mal unnötig Spiele verloren, aber jetzt sind wir effizient und nützen unsere Chancen."

    Ferdinand Feldhofer (Wacker-Torschütze): "Diese Sensation haben natürlich die Wenigsten erwartet, aber wir haben an uns und diesen Sieg geglaubt. Wir haben aus wenigen Chancen die Tore gemacht, das war ja zuletzt nicht unsere Stärke. Das mir heute ein Tor gelungen ist, ist natürlich besonders schön."

    Kurt Jara (Salzburg-Coach): "Wir haben heute alles falsch gemacht, was falsch zu machen war. Natürlich war beim Gegner auch etwas Glück dabei, mit dem ersten Schuss ein Tor zu machen. Es gibt solche Tage im Fußball, aber wenn es in den nächsten Wochen der einzige ist, bin ich zufrieden. Den Vorwurf, nicht gut gespielt zu haben, muss sich die gesamte Mannschaft machen. Die Meisterschaft ist eben schwer und wir sind nicht an unsere Grenzen gegangen."

  • Sturm - Austria:

    Michael Petrovic (Sturm-Trainer): "Wir haben wieder ein schönes Spiel gezeigt, haben es ab der ersten Minute kontrolliert. Gefehlt hat nur das Tor und deshalb haben wir leider zwei Punkte verloren. Ein Lob meiner Mannschaft, die gut kombiniert und sich gute Chancen herausgearbeitet hat. Die Fans können mit dem Spiel zufrieden sein."

    Peter Stöger (Austria-Sportdirektor): "Das Remis geht in Ordnung, weil die Chancen auf beiden Seiten gleich verteilt waren. Der Einsatz meiner Mannschaft war o.k., es hat aber die Routine gefehlt. Deshalb konnten wir mit Sturm nicht mithalten. Der letzte Pass hat gefehlt. Ein Rushfeldt in Hochform hätte die Chancen genutzt."

    Günther Neukirchner (Sturm-Kapitän): "Das Remis ist auf Grund der Chancen ärgerlich. Aber wir sind defensiv gut gestanden, leider waren wir in der Offensive nicht so effektiv wie sonst."

    Roland Linz (Austria-Stürmer): "Ich bin nicht happy über das 0:0. Sturm war in der ersten Spielhälfte klar besser. In der zweiten Hälfte haben wir stärker gespielt, aber es war zu wenig."

  • Admira - Pasching:

    Robert Pflug (Admira-Trainer): "Vor der Pause hatten wir genug Chancen, wir haben sie aber leider alle vergeben. Mit den ersten beiden Paschinger Schüssen haben wir zwei Tore bekommen, das haut eine Mannschaft in unserem Zustand natürlich zusammen."

    Georg Zellhofer (Pasching-Trainer): "Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft. Wir haben in der ersten Hälfte zwei Verletzte und eine Gelb-Rote Karte, die ein Witz war, hinnehmen müssen. In dieser Liga darf man niemanden unterschätzen, hier kann jeder jeden schlagen."

  • Ried - Mattersburg:

    Heinz Hochhauser (Ried-Trainer): "Zuletzt haben wir ja einige Spiele in der Schlussphase vergeigt, diesmal war es Gott sei Dank umgekehrt. Es war ein glücklicher Sieg, denn eine halbe Stunde haben wir toll gespielt, danach haben wir uns aber das Leben selbst schwer gemacht. Wenn wir jetzt noch gegen die Admira gewinnen, dann sind wir wohl durch."

    Herwig Drechsel (als zweifacher Torschütze Matchwinner für Ried): "Wichtig war, dass wir heute drei Punkte gemacht haben, denen wir schon einige Zeit nachgelaufen sind. Dass ich zwei Tore gemacht habe, das ist schön, doch die drei Punkte für die Mannschaft sind wichtiger. Nach dem 2:0 haben wir es verabsäumt, aufs dritte Tor zu spielen. Wir haben dem Gegner zu viel Platz gelassen. Das war ein Fehler, der noch fast bestraft worden wäre. Nun wollen wir auch gegen die Admira voll punkten."

    Franz Lederer (Mattersburg-Trainer) erschien nicht zur Pressekonferenz.

  • Rapid - GAK:

    Josef Hickersberger (Trainer Rapid): "Wir brauchen in dieser Phase Punkte, um vorne mitspielen zu können. Vorher hatten wir in sieben Heimspielen vier Niederlagen, die haben Spuren hinterlassen. Die Mannschaft war nervös, es gab viele Fehler, unser Spiel ist nicht ins Laufen gekommen. Daher bin ich über den Sieg sehr froh. Ivanschitz war sehr frisch, er war der Vater des Sieges."

    Walter Schachner (Trainer GAK): "Unsere Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert, überhaupt dann mit nur zehn Mann. Wir waren phasenweise stärker als Rapid, Das war eines unserer besten Spiele heuer, leider Gottes haben wir 2:3 verloren. Wir haben auch sehr billige Tore bekommen."

    Andreas Ivanschitz (Rapid-Doppeltorschütze): "Der Anschlusstreffer zum 2:3 war nicht mehr notwendig. Schade, dass wir dem Spiel nicht mehr Ruhe geben konnten. Aber es sind drei Punkte, das ist sehr wichtig. Der GAK hat nie aufgegeben. Aber heute ist das Glück zu uns zurückgekommen." (APA)

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