Impfstoff in der Schweiz ist knapp geworden

2. November 2005, 08:27
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Vorrat könnte nicht einmal für Risikogruppen reichen

Bern - Die wegen der Vogelgrippe stark gestiegene Nachfrage nach dem konventionellen Grippeimpfstoff hat diesen in der Schweiz knapp werden lassen. Laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) steht vielleicht nicht einmal genügend für alle Risikogruppen bereit.

Für solche Personen bestehe jedoch im Fall einer Erkrankung die Möglichkeit zu einer antiviralen Behandlung, sagte Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu einem Bericht im "Tages-Anzeiger" vom Dienstag. Zum Einsatz kämen in derartigen Fällen in erster Linie die Medikamente Tamiflu und Relenza.

Vor rund zehn Tagen hatten die Eidgenössische Kommission für Impffragen und das BAG bereits vor einer drohenden Verknappung des Impfstoffs gegen die saisonale Grippe gewarnt. Den Ärzten wurde empfohlen, den Impfstoff nur für Risiko-Patienten zu verwenden. Die Situation sei in der Zwischenzeit als "eher schlimmer" einzustufen, sagte Koch. (APA/sda)

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