Industrie ortet Milliardenschäden durch mangelnde Infrastruktur

7. November 2005, 13:30
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Heimische Unternehmen erwirtschaften laut OGM-Umfrage jährlich 16,5 Milliarden Euro nicht, weil die Infrastruktur unzureichend ist.

Wien - In den österreichischen Unternehmen werden jährlich 16,5 Mrd. Euro nicht erwirtschaftet, weil die Infrastruktur unzureichend ist, betonte am Dienstag die Industriellenvereinigung (IV) bei der Präsentation einer OGM-Umfrage unter gut 200 heimischen Top-Managern. Demnach sind nur die Bereiche Energie und Telekommunikation besser aufgestellt als der Europa-Durchschnitt. Schlechter sieht es in den Sektoren Straße, Post, Luftfahrt, Schifffahrt und Schiene aus.

IV-Präsident und Kanzlerberater Veit Sorger nahm die Studie zum Anlass, von der Politik eine "noch raschere Umsetzung" der Infrastrukturinvestitionen, eine Überarbeitung des Generalverkehrsplanes für die Bahn sowie einen "Masterplan" für den Telekomsektor inklusive eigenen Sonderbeauftragten zu fordern.

Am wichtigsten für den Unternehmenserfolg erachten die Manager laut OGM-Befragung die Sektoren Energie, Telekommunikation und Straße. Mit einigen Abstand folgt die Post, abgeschlagen landen Schiene, Luftfahrt und Straße. (APA)

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