Raubkopien machen französischem Kino starke Konkurrenz

23. Dezember 2005, 12:13
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Laut Studie kamen 92 Prozent der Filme zuerst als Raubkopie und dann als DVD in Umlauf

Insgesamt 37,9 Prozent der Filme, die zwischen August 2004 und Juli 2005 in die französischen Kinosäle gekommen sind, wurden über Internet illegale in Umlauf gesetzt. Der Anteil erreicht bei den französischen Produktionen 26,4 Prozent und bei den US-amerikanischen 72,7 Prozent. Dies ergibt eine Studie des "Centre national de la Cinematographie" (CNC) und der Vereinigung zur Bekämpfung von Raubkopien ALPA.

Laut Studie kamen 92 Prozent der Filme zuerst als Raubkopie und dann als DVD in Umlauf

Von 92 Prozent der Streifen, die in der untersuchten Zeitspanne veröffentlicht wurden, kamen bereits vor Erscheinen der DVD vom Internet herunter geladene Raubkopien in Umlauf, so die Studie weiter. Im Durchschnitt waren die Raubkopien 45 Tage nach dem Erscheinen der Filme in den Kinosälen bereits als DVD verfügbar. Ein Drittel der Filme (34,5 Prozent) war bereits als Raubkopie verfügbar, bevor die Streifen in die Kinos kamen. Der Anteil stieg bei den US-Filmen auf 53 Prozent, dagegen waren nur drei französische Produktionen betroffen.(APA)

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