Stimmen: "Lieber der Gejagte"

14. Dezember 2005, 12:44
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  • Salzburg - Sturm Graz:

    Kurt Jara (Salzburg-Trainer): "Die Mannschaft funktioniert jetzt. Wir dürfen aber keinen Schritt zurück machen, dürfen nicht nachlässig werden. In der Bundesliga darf man sich keinen Schlendrian leisten. Ansätze gab es heute nach dem 3:0. Im Prinzip kann uns jeder Gegner fordern und schlagen, das haben wir in der Anfangsphase der Meisterschaft gesehen. Zum Titel fehlt uns schon noch etwas. Auswärts müssen wir stabiler auftreten und ruhiger werden. Es wird weiter hart gearbeitet. Heute haben wir gut über außen gespielt, weil Sturm in der Mitte massiert war."

    Markus Schopp (Salzburg-Kapitän): "In der ersten Hälfte haben wir hervorragend gespielt. Es hätte aber auch anders laufen können, Sturm hatte die erste Chance. Die Tabellenführung ist nicht das Wichtigste, aber wenn weiter so spielen, dann wird es für die anderen Teams in Österreich sehr schwer. Ich bin lieber der Gejagte als jemand, der jagen muss.

    Alexander Zickler (zweifacher Salzburg-Torschütze): "Ich habe diese Woche hart gearbeitet und bin heute dafür belohnt worden. Bei meiner vergebenen Großchance habe ich eine Idee gehabt, die war einfach schlecht. Beim Cup-Aus gegen die Austria Amateure sind wir nicht Red Bull Salzburg gewesen, hatten daher etwas gutzumachen.

    Michael Petrovic (Sturm-Trainer): "Wir haben gut begonnen, leider kein Tor gemacht. Die beiden ersten Gegentore haben wir sehr billig bekommen und nach dem dritten war das Spiel entschieden. Das ganze Team war etwas nervös. Nach drei Jahren im Abstiegskampf haben wir wieder die Chance gehabt, Erster zu sein. Das ist für die Spieler schwierig. Solche Spiele passieren eben. Es ist alles sehr knapp, mit neun Punkten aus den nächsten drei Spielen könnten wir ja wieder vorne sein."

    Johannes Ertl (Sturm-Verteidiger): "Offensiv waren wir heute leider nicht vorhanden. So eine große Chance wie heute, in der Tabelle wieder einmal ganz oben zu stehen, haben wir seit zwei oder drei Jahren nicht gehabt. Vielleicht war das in den Hinterköpfen."

  • GAK - Ried

    Walter Schachner (GAK-Trainer): "In dieser Verfassung und mit dieser Kadergröße ist im Moment für den GAK nicht mehr drinnen. Zudem sind uns heute zwei Spieler mit Fieber ausgefallen. Die Fans und die Medien sind vom GAK zu sehr verwöhnt. Letztlich war es ein gerechtes Remis. Es geht in Ordnung, weil es auf beiden Seiten viele Chancen gab. Unter normalen Umständen muss man Ried zu Hause schlagen. Mit dem X orientiert man sich in der Tabelle mehr nach unten, nicht nach oben."

    Heinz Hochhauser (Ried-Trainer): "Ich bin verärgert. Wir haben schlecht gespielt, wir haben unser schlechtestes Auswärtsspiel geliefert. Wir hatten viele Chancen, deshalb wäre auch der erste Auswärtssieg möglich gewesen. So ist es ein Remis geworden, so bleibt alles gleich."

  • Pasching - Tirol

    Georg Zellhofer (Trainer Pasching): "Die ganze Mannschaft hat schlecht gespielt. Wir wurden für Fehler sofort bestraft. Die Tiroler haben gezeigt, wie man mit einfachen Mitteln Tore erzielen kann."

    Stanislaw Tschertschessow (Trainer Tirol): "Ich bin ein bisschen sauer, weil ich der Mannschaft oft genug gesagt habe, was sie kann, aber sie hat es nicht geglaubt. Aber ich hoffe, dass uns dieser Sieg in der Moral weiter hilft." (APA)

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