Mozarteum: Van Staa weist Vorwürfe zur Zerschlagung zurück

6. Dezember 2005, 14:09
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Tiroler Landeshauptmann: Kunstfakultät sei zugesagt worden

Innsbruck - "Ich verwehre mich entschieden gegen die Vorwürfe, dass das Land Tirol Teile des Mozarteums in Salzburg absiedeln oder das Mozarteum zerschlagen wolle". Dies sagte Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa (V) am Freitag. "Wir pochen nur darauf, dass die Zusage zur Errichtung einer Kunstfakultät Innsbruck eingehalten wird", erklärte er.

"Wir wollen weder der Stadt, dem Land noch dem Mozarteum Salzburg etwas wegnehmen. Wir haben nur angeboten, das bestehende Personal der Expositur des Mozarteums in Innsbruck in eine Kunstfakultät zu übernehmen", bekräftigte Van Staa in einer Aussendung.

Es gehe nicht um die Absiedlung von Teilen des Mozarteums nach Innsbruck, sondern um die Schaffung einer Kunstfakultät "als inhaltlicher und organisatorischer Rahmen, in dem ein effizientes und zukunftsweisendes Studienangebot in der Kunst und Kunsterziehung in Tirol möglich ist", so van Staa. (APA)

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