Sechste Gesprächsrunde über Krise in Darfur ohne Durchbruch beendet

24. November 2005, 20:49
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Verhandlungen sollen in einem Monat fortgesetzt werden

Abuja - Die sudanesische Regierung und Rebellen haben ihre sechste Gesprächsrunde über die Krise in der Region Darfur in Abuja beendet und ein weiteres Treffen in einem Monat vereinbart. Die jüngste Gesprächsrunde hatte am 15. September begonnen, wurde aber von internen Differenzen in den Reihen der Rebellen überschattet. "Wir sind uns bewusst, dass unser Volk dringend eine Ruhepause von seinem langen Leiden nötig hat", hieß es in einer von allen Seiten unterzeichneten Erklärung.

Fortschritte

In den Gesprächen seien einige Fortschritte hinsichtlich Menschenrechten und den Prinzipien für eine Gewaltenteilung auf nationaler und lokaler Ebene erzielt worden, hieß es. Regierungsunterhändler Yusuf Abdallah wollte weder von einem Scheitern noch von einem Erfolg sprechen.

In Darfur kämpfen seit Februar 2003 arabische Milizen gegen Rebellen afrikanischer Stämme. Dabei sind bisher schätzungsweise 180.000 Menschen ums Leben gekommen, rund zwei Millionen befinden sich auf der Flucht. (APA/AP)

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