Zum Tode verurteilte Bali-Attentäter verzichten auf Gnadengesuch

3. November 2005, 13:30
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Bei den Anschlägen auf zwei Nachtclubs im Oktober 2002 wurden 202 Menschen getötet

Jakarta - Drei wegen der Bombenanschläge auf der indonesischen Insel Bali vor drei Jahren zum Tode verurteilte Terroristen verzichten auf ein Gnadengesuch an den Präsidenten. Das teilte am Donnerstag ein Staatsanwalt mit, der am Mittwoch mit Kollegen und Richtern die drei in ihrer Zelle auf der Gefängnisinsel Nusakambangan aufgesucht hatte.

Bei den Anschlägen auf zwei Nachtclubs im Oktober 2002 wurden 202 Menschen getötet. Hinter diesen Anschlägen und denen vom vergangenen Monat mit 19 Toten vermuten die Ermittler die Terrororganisation Jemaah Islamiyah. Nach den jüngsten Anschlägen auf Bali forderten Demonstranten wiederholt die Hinrichtung der drei Verurteilten. (APA/AP)

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