WAZ bestätigt Gespräche mit Magna-Manager Rudas

4. November 2005, 12:52
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Über Geschäftsführung der WAZ-Ostholding - "Noch nicht abgeschlossen", da Rudas noch mit seinem Chef Frank Stronach redet

"Es ist richtig, dass die WAZ mit Andreas Rudas Gespräche geführt hat", bestätigt Daniel Charim, Anwalt des deutschen Verlagskonzerns, dem STANDARD. Sie reden freilich über die Geschäftsführung der WAZ-Ostholding. Diese Holding soll mit Sitz in Wien die stetig vermehrten Medienbeteiligungen in Südosteuropa bündeln.

Die Gespräche mit Magna-Manager Rudas seien "noch nicht abgeschlossen", da der noch mit seinem Chef Frank Stronach reden will. Charim betont: "Die mögliche Bestellung von Andreas Rudas steht in keinem Zusammenhang mit der Auseinandersetzung der Gesellschafter der "Krone" oder mit der Tätigkeit von Hans-Jörg Fondermann, der von der WAZ als Geschäftsführer der "Krone" und der Mediaprint entsandt ist."

Und: WAZ und ihr Geschäftsführer Bodo Hombach hätten "mit keinem Politiker" über Rudas’ Engagement gesprochen, "insbesondere nicht" – wie berichtet – mit SP-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer. Hombach lässt ausrichten: "Ich habe Gusenbauer schon etwa ein Jahr nicht mehr gesehen oder gesprochen". (fid/DER STANDARD; Printausgabe, 20.10.2005)

Nachlese

Rudas soll für WAZ in die Mediaprint - Hansjörg Fondermann droht Ablöse

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