"Leid ist oft gut versteckt"

4. November 2005, 16:50
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FCB Kobza rückt in neuer Kampagne für Ärzte ohne Grenzen verstecktes Leid und vergessene Konflikte ins Bild

"Leid ist oft gut versteckt" – dieses Motto prägt die neue Kampagne, die FCB Kobza für Ärzte ohne Grenzen entwickelt hat. Im Mittelpunkt der von mobilkom austria finanzierten Kampagne stehen Konflikte und Katastrophen, in denen die Teams von Ärzte ohne Grenzen häufig fernab aller öffentlichen Aufmerksamkeit Hilfe und neue Hoffnung bringen.

"Für das Leid sensibilisieren, für das in den Schlagzeilen oftmals kein Platz ist"

"Viele Themen und Einsatzgebiete von Ärzte ohne Grenzen sind weit vom Rampenlicht des öffentlichen Interesses entfernt", weiß Gabriele Faber-Wiener, Kommunikationsleiterin bei Ärzte ohne Grenzen. "Katastrophen werden rasch wieder vergessen, Krieg und Leid häufig gar nicht erst wahrgenommen. Mit unserer Kampagne wollen wir für das Leid sensibilisieren, für das in den Schlagzeilen oftmals kein Platz ist. Leid, an das man sich bereits gewöhnt hat und über das nur allzu gerne hinweggesehen wird. Doch die Menschen in diesen Gegenden leiden ebenso sehr wie die Opfer der Krisengebiete, die im medialen Brennpunkt stehen."

"Heile-Welt-Klischees"

Dieser Gedanke prägt die Grundidee der kreativen Umsetzung: Auf den ersten Blick bilden die vier Print- und Plakatsujets typische und idyllische "Heile-Welt-Klischees" ab: Sonnenuntergang am Meer, Urlaubsstimmungen, exotische Tierfotos. "Oberflächlich ist nichts Auffälliges zu sehen", so Joachim Glawion, Kreativdirektor bei FCB Kobza, über die Kampagnenidee. "Doch schaut man genauer hin, entdeckt man das versteckte Leid: hungernde Kinder, Flüchtlingselend oder Bürgerkrieg."

Vier Kernbereiche

Die vier Sujets geben die vier Kernbereiche wieder, mit denen Ärzte ohne Grenzen in seinen Einsatzgebieten konfrontiert wird: Hunger und Dürre, Kriege und Konflikte, Flucht und Vertreibung sowie vernachlässigte Krankheiten.

Überraschende Wende im TV-Spot

Auch der TV- und Kinospot arbeitet mit derselben Leitidee: Glaubt man zuerst, ein Liebespaar im Sonnenuntergang an einem paradiesischen Tropenstrand zu sehen, so stellt sich nach kurzer Zeit heraus: In Wirklichkeit hält eine Mutter ihren sterbenden Sohn im Arm, Link zum TV-Spot: Link zum Spot: fcb.at/projects/aeog. (red)

Credits

Auftraggeber: Ärzte ohne Grenzen Österreich | Kontakt: Gabriele Faber-Wiener, Kommunikationsleiterin | Agentur: FCB Kobza | Partner: mobilkom austria

Print: CD: Joachim Glawion | Text: Patrik Partl, Florian Ludwig | AD: Tolga Buyukdognay, Michael Koeditz | Beratung: Rudi Kobza, Barbara Benesch

TV- und Kino-Spot: CD: Joachim Glawion | Text: Patrik Partl | AD: Michael Koeditz | Beratung: Rudi Kobza, Barbara Benesch | Filmproduktion: Wiener Klappe | Regie: Ulrik Jensen | Kamera: Jens Maasboel | Sounddesign: MG Sound

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