Auftrieb für heimisches Design

7. November 2005, 13:30
posten

Staatspreise für eine mobile Bar, Stadtmöbel und Helikopter - internationale Jury vergab Adolf Loos Staatspreis Design 2005

Wien - Ein Feuerwehrhelm, eine Kniegelenksprothese, ein Lawinenscanner, ein Trainingsgerät für Parkinsonkranke oder eine Bauschutt-Recyclinganlage. 229 Projekte wurden für den "Adolf Loos Staatspreis Design 2005" eingereicht, eine internationale Jury vergab am vergangenen Dienstag insgesamt 21 Preise und Nominierungen. Neben der Ehre, sich Staatspreisträger nennen zu dürfen, ging es den Teilnehmern um ein Preisgeld von insgesamt 32.500 Euro. Vergeben wird diese Auszeichnung seit 2001 im Rahmen eines Public Private Partnership zwischen Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Bundes 2. Spalte kanzleramt, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und Design Austria im Zweijahrestakt.

"Justin Case

Die höchsten Auszeichnungen, der Staatspreis Design und der Adolf Loos Design Preis 2005, gehen in der Kategorie Konsumgüter an den Designer René Chavanne für das Eventmöbel "JustinCase", eine Art mobile Bar, die in jeden Kofferraum passt, und in der Kategorie Investitionsgüter an Schiebel Elektronische Geräte GmbH und Designer Gerhard Heufler für einen schnittigen und unbemannten Helikopter. Den heuer zum ersten Mal vergebene Staatspreis für räumli 3. Spalte che Gestaltung sowie den Joseph Binder Award erhalten die Architekten Anna Popelka und Georg Poduschka (PPAG) für ihre multifunktionalen Stadtmöbel namens "Enzi", die in den Höfen des Wiener Museumsquartiers zu finden sind.

Alle Siegerprojekte und Nominierungen sind vom 19. Oktober bis 19. November 2005 in einer Ausstellung in der Designzone Looshaus, 1010 Wien, Eingang Herrengasse‑ 2–4, zu begutachten. (maik, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 19.10.2005)

Share if you care.