Johnson & Johnson mit deutlichem Gewinnanstieg

7. November 2005, 14:39
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Amerikanischer Pharma-, Medizintechnik-, Diagnose- und Verbraucherproduktanbieter erhöhte Umsatz und Gewinn trotz stagnierendem Pharmageschäft

New Brunswick - Der amerikanische Pharma-, Medizintechnik-, Diagnose- und Verbraucherproduktanbieter, Johnson & Johnson, hat im dritten Quartal dieses Jahres trotz eines stagnierenden Pharmageschäfts den Umsatz und Gewinn kräftig erhöht. Im Pharmabereich litt Johnson & Johnson im heimischen Markt unter der starken Konkurrenz bei Generika-Medikamenten. Johnson und Johnson ist in diesem Jahr im Ausland erheblich stärker gewachsen als in den USA.

Das Unternehmen profitierte von einem starken Aufschwung seines medizintechnischen und Diagnose-Geschäfts und legte auch bei Konsumgütern kräftig zu. Johnson & Johnson steigerte den Gewinn im dritten Quartal gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt um 12,1 Prozent auf 2,6 Mrd. Dollar (2,18 Mrd. Euro), gab die Gesellschaft am Dienstag bekannt. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf 87 (Vorjahresvergleichszeit:78) Cent. Der Umsatz sei um 6,6 Prozent auf 12,3 Mrd. Dollar gestiegen.

Pharmaumsatz fiel

Der Pharmaumsatz fiel um 0,5 Prozent auf 5,5 Mrd. Dollar. Die Medizintechnik- und Diagnose-Sparte legte um 14,3 Prozent auf 4,6 Mrd. Dollar zu, wobei die mit Medikamenten beschichteten Stents für die Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen der große Wachstumsträger waren. Die Verbraucherproduktsparte erhöhte den Quartalsumsatz um 10,2 Prozent auf 2,2 Mrd. Dollar

Der Neunmonatsumsatz erhöhte sich um 9,6 Prozent auf 37,9 Mrd. Dollar. Der Gewinn legte seit Jahresbeginn auf 8,2 (7,3) Mrd. Dollar oder 2,73 (2,43) Dollar zu. (APA/dpa)

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