Hacker zu Besuch bei Microsoft

4. November 2005, 14:13
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Der Softwareriese lud zum zweiten Mal zur "Blue Hat"-Konferenz - Gegenseitiges Verständnis im Mittelpunkt

Mehr als 1.000 Microsoft MitarbeiterInnen und fünf "White Hat" (sprich: "gute") Hacker sind letzten Donnerstag und Freitag zur zweiten Blue Hat-Konferenz zusammen gekommen. Microsoft hatte diese zum ersten mal im vergangenen März veranstaltet, um das Verständnis zwischen den beiden Seiten zu verbessern.

Lücken

Gab es beim letzten Mal noch einige recht emotionale Debatten, soll die Konferenz diesmal deutlich ruhiger abgelaufen sein. Dies heißt aber nicht, dass nicht auch problematische Punkte angegriffen wurden, schließlich ist es für viele SoftwareentwicklerInnen nicht gerade einfach vorgeführt zu bekommen, wie einfach es oft ist, Lücken in ihren Programmen aufzuspüren und auszunutzen.

So führte etwa David Maynor von ISS (Internet Security Systems) vor, wie simpel es ist Code per USB-Stick einzuschmuggeln, direkt in den Windows-Speicher zu laden und auszuführen. Maynor gesteht allerdings ein, dass dies kein Problem ist, das Microsoft alleine lösen könne, viel liege dabei auch bei den Hardware-Herstellern. Beim Softwarehersteller sieht man sich jedenfalls auf dem richtigen Weg, ein neues - sichereres - Modell um mit externen Geräten umzugehen sei bereits in Entwicklung. (red)

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