Sieben Angebote für rumänische BCR - Erste Bank dabei

15. November 2005, 19:56
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Auch Deutsche Bank, Dexia, BNP Paribas, Banco Comercial Portugues, National Bank of Greece und Intesa gaben verbindliche Offerte ab

Bukarest - Insgesamt sieben Kaufinteressenten haben verbindliche Offerte für die Übernahme von 61,8825 Prozent der Anteile an der rumänischen Großbank BCR (Banca Comerciala Romana) abgeben - darunter auch die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen, die von manchen Analysten als Favorit bei der BCR-Privatisierung gehandelt wird.

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist am Montag um 16 Uhr MESZ erhielt die Privatisierungskommission in Bukarest auch Angebote der Deutschen Bank, der belgischen Dexia, der französischen BNP Paribas, der Banco Comercial Portugues, der National Bank of Greece und der italienischen Intesa. Das berichtet heute, Dienstag, die rumänische Nachrichtenagentur Rompres.

Privatisierungsprozess positiv

"Wir sind froh, dass einige der führenden Banken Europas an der BCR interessiert sind. Wir sind zuversichtlich, dass sich der Privatisierungsprozess positiv auf die rumänische Wirtschaft auswirken und die Integration des rumänischen Bankensystems in das europäische beschleunigen wird", sagte der Vorsitzende der Privatisierungskommission, Finanzminister Sebastian Vladescu.

Die Angebote sollen heute um 16 Uhr MESZ geöffnet werden - die Privatisierungskommission soll dann innerhalb von zehn Tagen jene zwei Banken auswählen, die in einer weiteren Bieterrunde erneut gegen einander antreten müssen. Über den Zuschlag wird vor allem der angebotene Kaufpreis entscheiden. Die rumänische Regierung will die Privatisierung des staatlichen Instituts bis Jahresende abschließen. (APA)

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