Intel will PCs schneller booten lassen

27. Oktober 2005, 12:47
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Chip-Hersteller will mit neuer Technologie "Robson" Flash-Speicher zur Beschleunigung verwenden

Je schneller aktuelle Rechner werden, desto augenfälliger wird es: Die größte Geschwindigkeitsbremse ist mit Abstand die Festplatte. Besonders deutlich zeigt sich das beim Hochfahren des PCs, wo in den letzten Jahren kaum substantielle Beschleunigungen - eher noch das Gegenteil - erzielt werden konnten. Dem will nun Intel mit einer "Robson" getauften Technologie entgegenwirken.

Auslagerung

Statt auf der Platte sollen häufig verwendete Daten auf einem eingebauten Flash-Speicher abgelagert werden, der PC sollte durch die vor allem in Hinblick auf die Zugriffszeiten wesentlich schnelleren Flash-Chips deutlich flotter starten. Natürlich lässt sich damit nicht nur die Bootzeit verringern, auch häufig gebrauchte Anwendungen könnten von einer solchen Auslagerung profitieren.

Speed

Genaue Zahlen zum Beschleunigungsfaktor durch "Robson" will Intel derzeit noch nicht nennen, geplant sind Ausführungen zwischen 64 MByte und 4 GByte. Auch andere Hersteller arbeiten an ähnlichen Technologien, so haben Microsoft und Samsung unlängst eine Festplatte mit eingebautem Flash-Speicher demonstriert. (red)

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