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Ein hektischer junger Mann (Romain Duris), der zweifelhafte Immobiliengeschäfte betreibt, wird eines Tages mit einer vergangenen Leidenschaft konfrontiert:
Ehemals ein hoffnungsvoller Nachwuchspianist, beginnt er nun mithilfe einer chinesischen Musikerin, sein Studium wieder aufzunehmen - die alte Obsession untergräbt sukzessive sein aktuelles Dasein.
Der französische Regisseur Jacques Audiard entwirft in "De battre mon coeur s'est arrêté/ Der wilde Schlag meines Herzens" dieses Porträt eines Getriebenen mit entsprechendem visuellem Nachdruck. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 18.10.2005)
23. 10.,
Urania, 23.30
Besucherrekord: Die Viennale 2005 geht erfolgreich zu Ende - STANDARD-Publikumspreis an "Hong Yan (Dam Street)"
Als das Singen noch geholfen hat: Martin Scorseses dreieinhalbstündige Dokumentation "No Direction Home"
Die letzten Jahre von François Mitterrand als Verführungsspiel: Robert Guédiguians "Le promeneur du Champs de Mars"
Lech Kowalski reflektiert im Filmessay "East of Paradise" seine Vorliebe für Außenseiter
Fragen bleiben offen: Monika Borgmanns Doku "Massaker" über das Drama von 1982 in den Flüchtlingslagern von Sabra und Shatila
Der chinesische Dokumentarfilm "Yan Mo – Before the Flood" über die dramatischen Auswirkungen des Dreischluchtendamms
Spannendes Kammerspiel, liberales Hollywoodkino: George Clooneys zweite Regiearbeit "Good Night, and Good Luck"
"La neuvaine", der dritte Spielfilm des kanadischen Anthropologen und Dokumentarfilmers Bernard Emond
Noch bis Ende des Monats: Die Retrospektive "Andy Warhol. Filmmaker" im Österreichischen Filmmuseum
Don McKellar legt in "Childstar" die
Ausbeutungsmechanismen im Filmgeschäft frei - der Regisseur im Interview
Elf Stunden dauert "Evolution of a Filipino Family" des philippinischen Regisseurs Lav Diaz, ....
Sixties-Politik als Tribunal und Spielerei: Staffan Lamms "Russelltribunalen" und Richard Crawfords "Captain Milkshake"
Archaisches Rachedrama in der spektakulären
Landschaft Utahs: "Black Dragon Canyon" des US-Regisseurs Jay Keitel
"Melegin Düsüsü" ("Angel's Fall") von Semih Kaplanoglu: ein eigenwilliges Familiendrama aus der Türkei
Naomi Kawases intime Miniatur "Kage" protokolliert eine Enthüllung
Deutscher Techno- und Elektronica-Acts, konzentriert beobachtet: Romuald Karmakars "Between The Devil and The Wide Blue Sea"
Jesus-Verstärker: Shinji Aoyamas "Eli, Eli, Lema Sabachthani?" ("Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?")
Avi Mograbi stellt sich mit "Avenge But One
of My Two Eyes" zwischen alle innerisraelischen Fronten
Leonard R. Helmrichs "Stand van de Maan", der
zweite Teil einer Doku-Trilogie über Indonesien
Intellektuelles Verwirrspiel mit Skepsis fürs eigene Milieu: "Tale of Cinema" des koreanischen Regisseurs Hong Sangsoo
Edo Bertoglio kehrt in "Face Addict" zurück zu Stätten und Personen der New Yorker Szene der späten 70er-Jahre
"Occuption: Dreamland" von Garrett Scott und Ian Olds - eine nüchterne Irak-Doku
Philippe Garrels "Les amants réguliers", eine radikale Antwort auf Bertolucci zum Pariser Mai von 1968
Such- und Fluchtbewegungen: "L'enfant" der belgischen Regisseure Jean-Pierre und Luc Dardenne
Das Filmarchiv Austria hält mit "ORF 3. Film. Fernsehen. Österreich" Rückschau auf heimische TV-Geschichte
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