Bodenarbeit in der Wissenschaft

24. Oktober 2005, 12:35
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Sophie Zechmeister-Boltenstern ist die "Forscherin des Monats" Oktober

Zur "Forscherin des Monats" Oktober wurde erst Ende vergangener Woche Sophie Zechmeister-Boltenstern (45) gewählt. Die Leiterin der Abteilung für Bodenbiologie am Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft studierte in Wien unter anderem Medizin, Biologie und Biochemie.

Karriere

Ihre berufliche Laufbahn begann sie als "Junior Scientist" an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und als Universitätsassistentin am Institut für Pflanzenphysiologie. Sie absolvierte Auslandsaufenthalte in Edinburgh, Schottland, und in Uppsala, Schweden. Zechmeister-Boltenstern ist Lektorin der Uni Wien. Ihre derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sind: Emissionen von Treibhausgasen aus Böden und Biodiversität und Funktion von Bodenorganismen. Die Wissenschafterin will gezielt Frauen in ihrer Arbeit fördern (von 15 betreuten Dissertationen und Diplomarbeiten kamen 13 von Frauen), sie ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 18 und 16 Jahren.

"FEMtech"

Die Initiative "Forscherin des Monats" wurde im Rahmen des Förderprogramms FEMtech des Infrastrukturministeriums gestartet. Für die Abwicklung zuständig sind die Ögut (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) und die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). (pi/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 17.10. 2005))

  • Sophie Zechmeister-Boltenstern
    foto: standard

    Sophie Zechmeister-Boltenstern

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