Sony Ericsson übertraf Gewinnerwartung

7. November 2005, 13:34
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Grund dafür sei unter anderem die Einführung des neuen Walkman-Handys - Vorsteuergewinn stieg auf 151 Millionen Euro

Stockholm - Der Mobiltelefon-Hersteller Sony Ericsson hat den Vorsteuergewinn im dritten Quartal über die Erwartungen der Analysten gesteigert. Grund dafür sei unter anderem die Einführung seines neuen Walkman-Handys, erklärte das Unternehmen am Montag.

Der Vorsteuergewinn stieg auf 151 Mio. Euro von 136 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Analysten hatten mit 107 Mio. Euro gerechnet. Der Umsatz legte auf 2,06 Mrd. Euro zu nach 1,68 Mrd. Euro - hier hatten Analysten mit 1,73 Mrd. Euro gerechnet. Das japanisch-schwedische Unternehmen verkaufte 13,8 Mio. Mobiltelefone in den abgelaufenen drei Monaten (Prognose: 12,4 Mio. Euro). Im Vorjahresquartal waren es 10,7 Mio. Euro.

Gestiegene Durchschnittspreise

Der durchschnittliche Preis pro Mobiltelefon sei während des Quartals gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Dies spiegle wider, dass der Anteil hochwertiger Modelle an der Produktpalette gestiegen sei. Der Verkauf des Walkman-Handys W800 sei außergewöhnlich erfolgreich verlaufen, hieß es zudem.

Sony Ericsson kündigte am gleichen Tag ein neues Mobiltelefon bis Jahresende an, dass einen digitalen Musikspieler und eine Kamera umfassen soll. Benutzer könnten auf dieses 3G-Walkman-Telefon Videospiele und Grafik laden. Sony Ericsson hat auf dem Mobiltelefon-Markt einen Anteil von 6,2 Prozent.

Das Unternehmen hob seine Prognose für den Gesamtmarkt. Der weltweite Handymarkt werde 2005 auf mehr als 760 Mio. Produkte steigen. Sony Ericsson hatte bereits im Vorquartal die Marktprognose erhöht. (APA/Reuters)

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