Verschwindet der Schmerz?

7. November 2005, 14:55
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Warum sind körperliche Beschwerden in der medizinischen Ordination oftmals wie weggeblasen?

Die Phobie vor Zahnärzten und Zahnärztinnen, bzw. vielmehr vor der medizinischen Behandlung, ist weit verbreitet. Manchen wird schon allein beim typischen Geruch im Stiegenhaus ganz schlecht - auch wenn sie eigentlich nur eine Freundin im Haus besuchen. Aber zurück zum Anfang, den viele kennen: Zahnschmerzen stellen sich ein, langsam, werden gerne ignoriert. "Hoffentlich gehen sie einfach weg", so der Gedanke. Ein Besuch in der Arzt-Praxis wird hinausgeschoben. Falls die Schmerzen aber hartnäckig bleiben, wird endlich doch ein Termin mit dem Zahnarzt / der Zahnärztin vereinbart. Es geht ja doch nicht anders ...

Und siehe da, die Schmerzen lassen allmählich nach - fein, wem das passiert! Falls aber doch nicht: Allerspätestens beim Betreten der Ordination sind die Zahnschmerzen verschwunden, mit einem Hauch weggeblasen. "Ja, was fehlt Ihnen denn? Wo tut's weh?" wird mit diffusen Schmerzerinnerungen schwerer zu erklären. So fragt sich unsere Gewinnerin dieser Woche, Nicola Brazilier (inspiriert von Jeromes Zahnschmerzen): "WARUM? Warum sind die Zahnschmerzen spätestens im Stiegenhaus des Zahnarztes verschwunden?" (Was sich ja durchaus auf andere körperliche Beschwerden und entsprechende Ordinationsbesuche erweitern lässt. Warum aber?) (red)

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    Manchmal, da ist er weg, der Schmerz, einfach weg - bevorzugt spätestens beim Durchschreiten der Ordinationstür, allerspätestens ...

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