Mit dem Lehrbuch zum Firmenbuch

22. März 2007, 14:31
3 Postings

Nicht unmöglich, aber hürdenreich: Unternehmensgründung während des Studiums

Manche Studierende haben das Ziel, noch während ihrer Ausbildungszeit ein Unternehmen zu gründen. Dabei gilt es mehrere Hürden zu überwinden.

Zum Hauptproblem wird meistens die Finanzierung. Die wenigsten Studierenden haben ausreichend Startkapital für eine Gründung zur Verfügung. Nicht weniger herausfordernd ist das erhöhte Maß an Zeitmanagement: Im Gegensatz zu VollzeitunternehmerInnen haben Studierende Prüfungen und Lehrveranstaltungen, operatives und strategisches Management und ihr Privatleben unter einen Hut zu bringen, ohne dass einer der drei Bereiche zu kurz kommt.

Priorisieren und delegieren

Um dabei nicht zu verzweifeln, muss eine Regel immer präsent sein: Prioritäten setzen. Wer sich zu viel vornimmt, raubt sich selbst eine große Menge an Energie - und bringt sich möglicherweise um wertvolle mögliche Zukunftschancen. Außerdem ist es wichtig, Menschen zu haben, an die Aufgaben delegiert werden können.

Eine weitere Barriere ist die fehlende Managementerfahrung. Verhandlungstechniken, Marketingkenntnisse und rechtliches Wissen müssen erst aufgebaut werden - in der Zwischenzeit können jedoch schon gravierende Fehler passieren. Wichtig ist hier, sich von diesen Negativerlebnissen nicht abschrecken zu lassen. Möglicherweise gibt es gute Bekannte, die selbst Leitungserfahrung haben und beratend zur Seite stehen. Andererseits sollte man versuchen, sich im Eigenstudium in den besonders relevanten Teilbereichen weiter zu bilden.

Wichtige Motivations- und Informationsschübe kann man sich außerdem bei Gründerzentren oder -netzwerken im Gespräch mit Menschen holen, die selbst GründerInnen sind oder Beratungserfahrung haben. (mas).

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Studi, im Nebenberuf Unternehmensgründerin

Share if you care.