Wenn Antivirus und Firewall zur Falle werden

23. Dezember 2005, 11:42
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Selbstschutz von Security-Lösungen oft Schwachstelle

Beim ständigen Wettrüsten zwischen Security-Anbietern und Malware-Programmierern haben Letztere in einem Bereich immer noch die Nase vorn. Während Antivirus- und Firewallprogramme zwar immer besser in der Lage sind, PCs und Notebooks vor Viren- und Trojanerangriffe zu schützen, bilden diese ausgerechnet beim programmeigenen Selbstschutz oftmals ein leichtes Ziel.

"Plötzlicher KO"

"Nur Lösungen, die sich hinreichend selbst schützen, können auch den Rechner vor dem plötzlichen KO bewahren", ist Oliver Kohl, Produktmanager für Tools & Security bei Databecker gegenüber pressetext vom Handlungsbedarf von Security-Anbietern überzeugt. Das Unternehmen habe als eines der ersten reagiert und einen effektiven Selbstschutz für die aktuellen Security-Lösungen entwickelt, der verhindere, dass Schutzprogramme auf ungewolltem Wege beendet oder umgangen werden können, so Kohl weiter.

Veränderungen unmöglich

Die neue Schutzfunktion macht es dem Unternehmen zufolge unmöglich, Programmbestandteile oder Dateienverzeichnisse der Antiviren- und Firewall-Software zu verändern oder zu löschen. Auch das ungewollte Beenden der Firewall bzw. der Aufbau einer ungewollten Verbindung soll mit dem neuen Feature unterbunden werden. Neben dem verstärkten Fokus auf die Weiterentwicklung der eingeführten Selbstschutzfunktionen plant das Unternehmen, die Benutzerfreundlichkeit seiner Produkte weiter auszubauen.

"Ressourcenschonung und individuelle Profilgestaltung sind zwei wichtige Schlagworte", so Kohl. Mit entwickelten Features wie "Performance Balancing" und "Speed Check" könnten Anwender Scanvorgänge individuell gestalten und Ressourcen für das Prüfprogramm einschränken, wenn der Computer parallel für andere Arbeitsprozesse gebraucht werde, so Kohl.(pte)

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