Opposition will Wahlen im November boykottieren

7. Dezember 2005, 10:07
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Bewegung für Demokratischen Wandel befürchtet, dass Senat von Vertrauten Mugabes dominiert werden wird

Harare - Im afrikanischen Krisenland Simbabwe will die Opposition die Senatswahlen im kommenden Monat boykottieren. Dies gab der Chef der oppositionellen Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC), Morgan Tsvangirai, am Mittwoch in Harare bekannt. Die Wahlen zu dem von Staatschef Robert Mugabe eingesetzten Gremium am 26. November sind in der MDC umstritten.

Eine parteiinterne Abstimmung über eine Teilnahme der Bewegung an den Wahlen zur neuen zweiten Parlamentskammer habe ein Patt ergeben, sagte Tsvangirai weiter. Er selbst habe dann die entscheidende Stimme abgegeben.

Der Senat wurde von Mugabes regierender ZANU(PF)-Partei als Teil einer umfassenden Verfassungsreform eingeführt. Die Opposition befürchtet, dass das Gremium von Vertrauten Mugabes dominiert werden wird. Die Opposition wirft der Regierungspartei vor, die Parlamentswahl im vergangenen April manipuliert zu haben. (APA/dpa)

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