Cool, cooler, Icebar

30. November 2005, 13:37
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Cocktails schlürfen bei minus fünf Grad. In der "Icebar" in London ist selbst das Interieur aus Eis

Großbritanniens Hauptstadt ist um eine "coole" Attraktion reicher: Im Westend hat die "Absolut Icebar London" ihre Pforten geöffnet. Auf einer Fläche von 100 Quadratmetern können sich bis zu 60 Gäste bei minus fünf Grad Raumtemperatur der sprichwörtlichen britischen Coolness hingeben.

Alles, vom Barhocker über die Dekoration bis zu den Gläsern, besteht aus glasklarem Eis, das vom schwedischen Torne River 400 Kilometer nördlich des arktischen Kreises bis nach London gekarrt worden ist. Die Eintrittsgebühr von zwölf Euro beinhaltet zum Glück auch warme Kleidung - die Gäste wappnen sich mit speziellen silbernen Umhängen und Handschuhen gegen Frostbeulen.

Betreten wird das Lokal in der Heddon Street 29-33 durch eine luftdichte Schleuse, damit die kalte Luft nicht entweichen kann. Die Betreibern rechnen damit, dass Besucher durchschnittlich immerhin 45 Minuten verweilen.

Das Lokal, das in Kooperation von Absolut Vodka, Icehotel und dem Restaurant Below Zero London geführt wird, ist die Fortsetzung einer konsequent "coolen" Idee: 1994 ist die erste Eisbar im Icehotel im schwedischen Jukkasjärvi eröffnet worden, es folgten Lokale in Stockholm (2002) und Mailand (2004). So wie das schwedische Eishotel selbst werden die Icebars alle sechs Monate neu aufgebaut. Künstler kreieren dazu immer neue Skulpturen. (apa/red)

Info Icebar
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