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Wiener Netzwerk managt Notlagen

7. Oktober 2005, 16:05

„Wien bietet maßgeschneiderte soziale Angebote für Menschen, die Unterstützung brauchen“, erklärt Sozialstadträtin Renate Brauner

Welchen Stellenwert hat in Wien die Lösung sozialer Aufgaben?

Renate Brauner: Wien ist eine sehr soziale Stadt. Die Gründe dafür liegen im ausgeprägten sozialen Bewusstsein der Wienerinnen und Wiener und in den sozialpolitischen Prioritäten der Stadtregierung. Dem massiven Sozialabbau der Bundesregierung setzen wir in Wien das Konzept der sozialen Stadt entgegen.

Stichwort „Soziale Stadt“. Was ist darunter zu verstehen?

Renate Brauner: Durch individuelle Unterstützung wollen wir Menschen in Notlagen helfen, wieder auf die „eigenen Beine“ zu kommen. Unser Ziel bei den Sozialleistungen – Wohnungslosenhilfe, Sozialhilfe und Behindertenarbeit bis zur Pflege und Betreuung - ist, klar überschaubar, gerecht und zielgenau zu sein.

Welche Neuerungen gab es bei der Sozialhilfe?

Renate Brauner: In der neuen Wiener Sozialhilfe drücken wir unseren KlientInnen nicht nur Geld in die Hand, sondern beraten und betreuen sie, damit sie wieder ein selbstständiges und unabhängiges Leben führen können. Wir geben keinen Menschen auf, sondern geben individuelle Hilfe zur Selbsthilfe. In den Sozialzentren bieten SozialarbeiterInnen und SozialhilfesachbearbeiterInnen unter einem Dach Hilfe und Unterstützung in sozialen Notlagen an.

Gibt es auch im Wohnungslosenbereich maßgeschneiderte Angebote?

Renate Brauner: Die Stadt Wien hat sich auch in der Wohnungslosenhilfe zum Ziel gesetzt, dass jede und jeder die individuelle Unterstützung bekommt, die sie oder er braucht. Mit unserem maßgeschneiderten Angebot helfen wir gezielt den Teufelskreis der Wohnungslosigkeit zu durchbrechen. Wir stellen zum Beispiel ab November ein Angebot speziell für wohnungslose Frauen zur Verfügung.

Für Menschen mit Behinderung hat Wien jetzt das Modellprojekt Persönliche Assistenz gestartet...

Renate Brauner: Menschen mit Behinderung erhalten in diesem Modellversuch die Möglichkeit, einen persönlichen AssistentInnen anzustellen. Diese sollen im Alltag Behinderten in allen Dingen zur Seite stehen. Wien stellt dafür vier Mio. Euro zur Verfügung. Diese Maßnahme trägt zu mehr Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit bei – ein Ziel, das alle unsere Leistungen im Sozialbereich verfolgen.

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