Wohnen in Luxemburg doppelt so teuer wie in Wien

18. Oktober 2005, 13:23
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Österreichs Eigentumswohnungen sind 2004 erstmals wieder etwas im Preis gestiegen

Wien - Luxemburg nimmt beim Wohnen die Position als teuerstes Pflaster Europas ein. Im Großherzogtum kostet eine 100 Quadratmeter große Eigentumswohnung im Schnitt 470.000 Euro, dicht gefolgt von Bern (421.000 Euro) und Madrid (408.000 Euro). Günstig wohnt man dagegen in Brüssel, wo nach dieser Statistik um durchschnittlich 182.000 Euro eine Wohnung im Eigentum zu bekommen ist. Dies geht aus einer soeben veröffentlichten Studie des internationalen Immobilien-Unternehmens ERA hervor.

Für Wien wird der durchschnittliche Preis für eine 100-Quadratmeterwohnung mit 226.000 Euro angegeben, in der Innenstadt werden durchschnittlich 447.000 Euro gezahlt. Nach Jahren des Preisrückganges war 2004 in Österreich wieder ein leichter Preisanstieg von 1,1 Prozent festzustellen, heißt es im Österreich-Kapitel der Studie. Die Nachfragesituation habe sich erholt, was sich auch in der Vermittlungsdauer widerspiegle: Die Anzahl der Vermittlungstage ging entgegen dem europäischen Trend laut ERA von 120 im Jahr 2002 auf 100 im vergangenen Jahr zurück.

ERA ist ein weltweit tätiges Immobilienmakler-Netzwerk, das zur US-Gruppe Cendant gehört. In Europa verfügt ERA über mehr als 1.000 Büros und 5.000 Mitarbeiter. In Österreich will ERA über Partner expandieren und Ende 2006 im gesamtem Bundesgebiet 30 Büros eingerichtet haben. (APA)

  • Nach Jahren des Preisrückganges war 2004 in Österreich bei Eigentumswohnungen wieder ein leichter Preisanstieg von 1,1 Prozent festzustellen.
    foto: österreich werbung

    Nach Jahren des Preisrückganges war 2004 in Österreich bei Eigentumswohnungen wieder ein leichter Preisanstieg von 1,1 Prozent festzustellen.

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