Lydia Lunch: Die böse Mutter

5. Oktober 2005, 14:11
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Eine Legende des Post-Punk und des New-York-Noise gastiert am Sonntag im Wiener Chelsea

Die böse Mutter des Post-Punk und des New-York-Noise lädt am Sonntag in den dunkelsten Bogen des Wiener Chelsea, um dort, schwarz gewandet, mit blutroten Lippen, einen ihren zwischen Kreisch!, Fuck! und Stöhn! angesiedelten Auftritte zu bestreiten: Lydia Lunch.

Die US-Dame galt vor allem in den 80ern als omnipräsente Underground-Muse für schattseitige Helden - von Nick Cave und Henry Rollins bis zu Rowland S. Howard. Mit dem letztgenannten, ebenfalls aus dem Nick-Cave-Umfeld stammenden Gitarristen, nahm sie als "Shotgun Wedding" ein Album auf, von deren beider Interpretation des alten Saubartl-Klassikers "Some Velvet Morning" ganz zu schweigen. Auch ihre aktuelle Band ist dazu angetan, alte wie neue Freunde zu begeistern. File under: Living Legend. (flu/ DER STANDARD, Print-Ausgabe, 5.9.2005)

9. 10. 21.00

Chelsea, Lerchenfelder Gürtel Bögen 29-32.

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Lydia Lunch: "Smoke in the Shadows" (rough trade)
    foto: rough trade

    Lydia Lunch: "Smoke in the Shadows" (rough trade)

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