Windows Vista: Chaos total

von Redaktion  |  15. Juni 2008, 12:14
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Vista

Während Microsoft in der Vergangenheit - entgegen allen anderslautenden inoffiziellen Berichten - immer darauf beharrte, dass bei der Entwicklung von Windows Vista (oder damals noch: Longhorn) bisher alles reibungslos abgelaufen ist, hat der Konzern nur erstmals eingestanden, dass dem zumindest bis vor einem Jahr noch bei weitem nicht so war. In ungewohnter Offenheit wurden dem Wall Street Journal Informationen zur Verfügung gestellt, die das totale Chaos rund um die Windows-Entwicklung der letzten Jahre dokumentieren, die schließlich im Sommer 2004 zum endgültigen Crash und dem faktischen Neustart des Longhorn/Vista-Projekts geführt haben.

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gustl
17.03.2006 14:51
Closed source Software neigt zu stärkeren Interdependenzen

Mit anderen Worten, die Codes der einzelnen Programmteile sind stärker miteinander verflochten. So hat z.B. jemand einmal die Interdependenz von Programmteilen des originalen Netscape Codes mit durchschnittlich 23 Abhängigkeiten pro Modul angegeben (was übrigens ein typischer Wert für Anwendersoftware ist), die gleiche Zahl für den Linux-Kernel liegt bei 3. Nachdem der Netscape Code einige Zeit lang als Open Source Code weiterentwickelt wurde, ist diese Zahl auf ca. 5 gesunken.

Warscheinlich war der Microsoft code auch so stark interdependent, das würde die schwache Stabilität erklären.

Übrigens: Ausbahmen gibt es immer von solchen Verallgemeinerungen. So nehme ich stark an, dass die kommerziellen UNIXe ähnlich gut wie Linux sind.

nonetheless
10.02.2006 08:56
wie muss ein konzern organisiert sein, in dem erst vor fertigstellung eines systems erkannt wird, dass es so nicht fertigzustellen ist?

interessant auch , dass erst jetzt einfache mittel eingeführt werden, um die komplexität abzuklopfen:
ein bild, das aus nichts anderem besteht, als aus verbindungsstrichen, mit denen mitarbeiterInnen die verwirrungen darstellen.

Mario Habenbacher 
12.02.2006 14:01
das leidige thema...

ich finde es witzig, dass immer wieder so wehement über microsoft windows geschimpft wird. man sollte nicht außer acht lassen, dass dieses OS millionen von kunden "glücklich" macht und sich praktisch jeder anwender damit auskennt.
setzt doch mal einen nicht so computer-bewanderten user vor eine linux maschine und lasst ihn drauf arbeiten, btw. etwas in der sysconfig ändern. und sei es nur der bildschirmschoner...
ich verwende zwar selber sowohl windows als auch macOSX, muss aber sagen, dass ich von windows immer noch "begeistert" bin.
zum thema codeentwicklung, seien wir doch froh dass sie erkannt haben, dass eine neustrukturierung der entwicklung her gehört um ein zukunftsweisendes produkt zu entwickeln! sie werden mit OSX gleichziehen!

Vize.
02.04.2006 15:39

was meinst, wie die hembörger dicke kinder glücklich machen. rezept geheim, habs probiert: da muss etwas unheimlich appetitt anregendes drinnensein.......

mario kainz  
02.04.2006 15:31
mein gott

wann werdet ihr eindlich mal lernen nicht aepfel nicht mit birnen zu vergleichen.

gustl
17.03.2006 14:40
So ein Vergleichstest wurde bereits einmal gemacht

Es wurden komplette Computerneulinge mit typischen Desktopaufgaben (worunter auch z.B ändern des Bildschirmhintergrundes und Screensavers, sowie Brennen einer CD fällt) beauftragt, und die Zeit bis zur Erledigung, sofie die Häufigkeit von Inanspruchnahmen von fremder Hilfe erhoben.

Fazit: Die Leute die vor einem KDE Desktop saßen waren im Schnitt 3% schneller als die Leute die vor Windows saßen. Diese 3% sind innerhalb der Schwankungsbreite, d.h. die Statistische Aussage ist: Sie waren gleich schnell.

Und Systemadministration ist schwierig vergleichbar, klar ist das Installieren von Fremdprogrammen unter Windows einfacher, andererseits braucht man auf einem typischen Linux Desktop im Privatbereich selten Fremdprogramme.

Katerle
17.03.2006 17:50
hintergrund ändern als typische desktop-aufgabe?

LOL Kindergarten

anonym VIP  
17.02.2006 17:47

ich glaub nicht, dass ein nicht Computer-bewandter user bei WinXP mehr einstellen kann als z.B.: Ubuntu; welches über eine hervorragende Wiki verfügt

chanel 4 chelene chirsch
17.02.2006 20:06

das ist vielleicht gerade der punkt: linux hat eine wiki, bei windows wirds einfach probiert...

spätestens, wenn die usb-disk "klemmt", ist man bei linux auf der kommandozeile, kann unter ubuntu den hardwareassistenten ausführen, kann in den devicefiles gucken ob die da sind, dann in /proc/bus/usb/devices lugen ob da die disk erkannt wurde...

bei win ists eher einfach : anstecken, kurz warten; wenn sich nichts tut in den gerätemanager gehen, aktualisieren, und schlimmstenfalls einmal neustarten...

tehbrezel
17.08.2008 19:04

oder damit leben, dass es einfach nicht geht, weil man bei windows so gut wie nix per hand machen kann.

ibinsdaheini
12.02.2006 15:44

LOL mit OSX gleichziehen, das ist das alte Märchen es wird einmal sein. Sie werden einen Stand erreichen, den Apple vor fünf Jahren hatte. Dabei hatten sie schon einmal kürzere Abstände.

chelene chirsch
12.02.2006 22:49

apple casht auch jedes jahr aufs neue ab - ob es gut ist oder nicht, steht auf einem anderen blatt.

es wäre eigentlich sehr interessant zu wissen, inwieweit apple beispielsweise von den vista-previews und anderen entwicklungen profitiert; immerhin sehen sie allen anderen zu und schmeissen selbst jedes jahr ein konzentrat daraus auf den markt.

Amanda4711.
13.02.2006 12:15

gehens arschlings? oder machens eine zeitreise, vor der abreise bereits ankommend?

chelene chirsch
13.02.2006 12:25

nichts anderes war von der wunderbaren apple-fraktion zu erwarten.

anscheinend war der schreck über die kopierten schutzmechanismen für festplatten, kameras im notebookrahmen, tastaturbeleuchtung, lokalen suchmaschinen usw. doch so gross...

also - go go go, du kannst das doch besser ( kurstag 2)

Mario Habenbacher 
12.02.2006 18:56

ich sag ja gleichziehen. ms kopiert gute features von apple ja nicht zum ersten mal. was klar ist, dass MacOS 10.5 (Jaguar), das ja dieses jahr noch erscheinen soll, wieder einen gewaltigen sprung machen wird. MS ist im moment so im hintertreffen, dass es meistens nur möglich ist, das rückliegende aufzuholen und irgendwie auf ein gleiches level zu kommen. den entscheidenden vorsprung, spielt sich dann immer wieder apple heraus.
malware ist die kehrseite der medaille: klar, dass sich solche "programmierer" auf ein OS konzentrieren, dass vom großteil der anwender benutzt wird. was nicht heißt, dass es nicht auch auf Mac viren gibt (allerdings nur einen bruchteil der summe von "MS Viren")

Harbachoed
12.02.2006 15:42

hallo bürgerlicher, ja, praktisch jeder benutzer kennt sich aus mit windows, so sehr, dass sich regelmäßig meine mailboxen mit virenmails füllen resp. mit welche, die trojaner verschickten.....


DANKE MICROSOFT FÜR EUREN SCHUND UND DIE IGNORANZ DER MS -Apologeten.

Dominik Maria Rosenauer
31.01.2006 12:47
Ich werde wie geplant auf meinen neuen PC

Linux und Windows installieren. Letzteres für jene Produkte, deren Hersteller noch nicht erkannt haben, dass es bessere OS gibt und die daher kaum Treiber oder Software für Linux machen.

Freund der Sanktionen
12.10.2005 14:24
Ich denke, mit ein Grund für diese Vorgehensweise ist der Umstand,

daß man sich bei MS sehr wohl bewusst ist, daß man sich ruhig Zeit lassen kann, weil sie durch diverse Studien wissen, daß in Wahrheit niemand Vista braucht.
Anwender in Industrie und Dienstleistungsbetrieben brauchen ein BS, auf dem ihre Applikationen friktionsfrei und stabil laufen, der ganze "Klicki-Bunti"-Blödsinn, ob semitransparent oder nicht, ist genauso überflüssig wie ein Filesystem, das intelligenter sein möchte als der Anwender; TCPA und DRM etc. braucht auch nur die Contentindustrie, und sicher nicht der Anwender.

Sie werden es trotzdem verkaufen, weil es wieder auf Millionen Rechnern vorinstalliert sein wird, umsteigen aber, denk ich, werden nur ganz wenige...

Kiki Novak 
10.10.2005 14:10
Longhornochsen...

Bin gerade beim Aufsetzen von Breezy Badger 5.10, Server-Version auf dem Server, Desktop-Version auf PC und zwei Laptops. Lese den Webstandard, während die Pakete durch den Proxy schnurren, und fühle mich bei obigem Artikel ungefähr wie ein Sushi-Fan beim Durchlesen eines Mc-Donald's-Prospektes.

Na, mal schauen, was der Berg gebiert...

:o)

NK

Katerle
10.10.2005 15:13

Longhornochsen ... :-) gespeichert

Dr. Rolex  
22.12.2005 15:04

Mit Verlaub: Der ist alt. Und Sie wohl nicht ganz up to date...

wott do i know
16.03.2006 12:43
.

ojegerl! da hat er sich doch glatt von altem, verstaubtem witzmaterial ein lächeln auf die lippen zaubern lassen!

pfui deibel!

ibinsdaheini
22.12.2005 19:53
wenn alt, dann dennoch gut

witze können natürlich total veraltern, oder nur mehr für experten witzig sein. ist aber bei dem nicht der fall.

André Lesage 
08.11.2007 13:48

Trotzdem: Der Witz ist alt und Katerle wohl noch jung. ;)

Amanda4711.
08.11.2007 14:25
upto date

ich glaub’, ochsen sind überhaupt schwer in die höhe zu bringen....
longhornochsen gar....

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