Mitterbauer Favorit für Aufsichtsratsvorsitz in der ÖIAG

8. November 2005, 12:29
posten

Chancen auch für Albert Hochleitner - Karl Büche nach Brau-Union-Insideraffäre aus dem Rennen

Wien - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat der oberösterreichische Industrielle Peter Mitterbauer, Eigentümer des Automobilzulieferkonzerns Miba AG, gute Chancen, die Nachfolge von Alfred Heinzel als Aufsichtsratschef der ÖIAG anzutreten. Dies entspreche jedenfalls den Wünschen der einflussreichen oberösterreichischen Industriellenvereinigung. Heinzel scheidet plangemäß im April 2006 aus seiner ÖIAG-Funktion aus.

Sowohl Heinzel als auch IV-Präsident Veit Sorger, der sich als ÖIAG-Aufsichtsrat ebenfalls im April 2006 zurück zieht, haben Mitterbauer ihre Unterstützung für dessen Kür zugesagt, so "profil".

Geringere Chancen werden auch dem scheidenden Chef von Siemens Österreich, Albert Hochleitner, eingeräumt. Dieser hat laut "profil" allerdings noch keine Bereitschaft zu einer "Kandidatur" signalisiert. Aus dem Rennen dürfte dagegen ÖIAG-Aufsichtsrat und Ex-Brau-Union-Chef Karl Büche sein, der derzeit zusammen mit einer Reihe anderer Personen im Zentrum staatsanwaltlicher Ermittlungen wegen mutmaßlicher Aktien-Insiderspekulationen steht. (APA)

Share if you care.